- 29.04.2011, 10:37:05
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VCÖ: IHS-Studie zeigt, dass Österreich massiven Ausbau des Öffentlichen Verkehrs braucht
VCÖ fordert Bahnoffensive nach Schweizer Vorbild
Wien (OTS) - Laut heute präsentierter IHS-Studie ist es für eine
Energiewende in Österreich nötig, dass sich der Autoverkehr bis zum
Jahr 2050 halbiert. Gleichzeitig soll die Verkehrsleistung des
Öffentlichen Verkehrs um fast 50 Prozent zunehmen. Der VCÖ betont,
dass es dafür deutlich mehr Öffentliche Verkehrsverbindungen
benötigt.
"Die IHS-Studie zeigt deutlich, dass im Verkehr die Energiewende
möglich ist. Zum Nutzen der Umwelt und zum Nutzen der Bevölkerung.
Denn die Verringerung der Abhängigkeit vom Auto und vom Erdöl
verringert die Kosten deutlich", stellt VCÖ-Experte DI Martin Blum
fest. Die Infrastrukturpolitik muss sich heute auf den Bedarf in der
Zukunft ausrichten.
Deshalb fordert der VCÖ die rasche Erstellung eines
Gesamtverkehrskonzepts für Österreich. Die Infrastruktur, die heute
errichtet wird, ist auch im 2050 noch vorhanden. Die IHS-Studie zeigt
aber, dass Österreich für seine Mobilität in Zukunft keine neuen
Autobahnen mehr braucht, da eine Halbierung des Autoverkehrs bis zum
Jahr 2050 nötig ist. Gleichzeitig braucht es aber ein dichtes
Öffentliches Verkehrsnetz mit mehr Bahn- und Busverbindungen auf den
jeweiligen Strecken.
Der diesjährige VCÖ-Mobilitätspreis steht unter dem Motto
"infrastrukturen mit zukunft". Gesucht sind vorbildhafte
Infrastrukturprojekte für eine nachhaltige Mobilität. Infos und
Einreichunterlagen unter www.vcoe.at
Rückfragehinweis:
VCÖ-Kommunikation, Mag. Christian Gratzer, Tel.: (01) 8932697, (0699)18932695
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