- 28.04.2011, 16:02:23
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FP-Günther: Freiheitliche Vertreter lehnen vorläufig vorgelegten Stellenplan ab
Wien (OTS/fpd) - In den letzten Tagen und Wochen hat der für
Schulfragen zuständige Wiener Stadtrat Christian Oxonitsch ständig
erklärt, dass die Ganztagsbetreuung an Wiener Schulen ausgebaut wird.
Dem widerspricht jedoch der heutige Stellenplanentwurf. Es wird zwar
die Initiative Sprachförderkurse an Volks- und Hauptschulen sowie an
Politechnischen Schulen um insgesamt 25 Planstellen erhöht, die
Tagesbetreuung bleibt aber wie im Vorjahr völlig gleich, so der
freiheitliche Stadtschulratsvizepräsident Dr. Helmut Günther.
Als Wünsche an das Bildungsministerium werden jedoch 485 Planstellen
für die Berücksichtigung aller Kinder mit sonderpädagogischen
Förderbedarf, 360 Planstellen für Abdeckung des ganztägigen Angebots
an Wiener Pflichtschulen und 70 Planstellen für Seiteneinsteiger und
Rückfluter, somit insgesamt 915 Planstellen herangetragen. Da die
Budgetvorgaben des Bundes - so wie schon in den Vorjahren sehr streng
sind, ist gesichert anzunehmen, dass diese Wünsche - ebenso wie in
den Vorjahren - nicht erfüllt werden. Günther fordert daher Oxonitsch
auf, Geld der Stadt Wien in die Hand zu nehmen um die
Ganztagsbetreuung zu gewährleisten und nicht wie im letzten Jahr
bereits bei Schulbeginn massive Probleme bei den Lehrerbesetzungen zu
haben.
Das Aufrechterhalten des Schulbetriebes in Wien mit pensionierten
Lehrern und Studenten ist jedenfalls der falsche Weg. Daher haben die
freiheitlichen Vertreter im Kollegium des Wiener Stadtschulrates den
von Präsidenten Brandsteidl vorgelegten vorläufigen Stellenplan der
Allgemein bildenden Pflichtschulen und die Verlängerung von
Schulversuchen bei der heutigen Sitzung des Kollegiums abgelehnt, so
Günther.
Die Fraktionsvorsitzende BR. Monika Mühlwerth begründete diese
Ablehnung damit dass Schulversuche seit vielen Jahren durchgeführt
werden ohne daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. Lehrermangel,
Abziehen von Lehrern in Notsituationen für andere Bereiche, Streichen
von Förderstunden lassen befürchten, dass dadurch die Qualität der
Schulversuche massiv leidet. Zumal noch dazu eine erkleckliche Anzahl
dieser Schulversuche als ideologisches Austoben zu betrachten ist,
das nur dazu dient, das Niveau der Wiener Schulen weiter zu senken.
(Schluss)paw
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
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