• 28.04.2011, 12:19:23
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10. Wiener Töchtertag bei Siemens Österreich

Gemeinsames Jubiläum mit Siemens Österreich als erstem Exklusiv-Partner

Wien (OTS) - Heute, am 28.04.2011, hatten Mädchen und junge Frauen
wieder die Chance, im Rahmen des Wiener Töchtertages in technische
Berufe bei Siemens Österreich hineinzuschnuppern. Die Aktion blickt
auf eine zehnjährige Erfolgsgeschichte mit insgesamt rund 23.000
teilnehmenden Mädchen in mehr als 400 Betrieben zurück. Erster und
einziger Partner des Töchtertages 2002 war die Siemens AG Österreich,
die im aktuellen Jahr gemeinsam mit dem Töchtertag Jubiläum feiert.
Zu diesem Anlass begrüßte Ing. Wolfgang Hesoun, Generaldirektor der
Siemens AG Österreich, heute Frauenstadträtin Sandra Frauenberger,
Ing. Heinz Lehner, Bezirksvorsteher Floridsdorf, und Ilse Fitzbauer,
Stv.-Bezirksvorsteherin Floridsdorf am Gelände der Siemens City und
lud zu einer gemeinsamen Besichtigung der Siemens-Lehrwerkstätte ein.
Ziel des Wiener Töchtertages ist es, den Mädchen einen Einblick
hinter die Kulissen technischer Berufe zu ermöglichen und sie zu
ermutigen, untypische Ausbildungswege zu wählen. Begleitet wurden die
Mädchen von MitarbeiterInnen und Lehrlingen der Siemens AG
Österreich.

"Die Teilnahme am Wiener Töchtertag war Siemens von Anfang an ein
großes Anliegen. Wir wollen den Mädchen die Faszination der Technik
vermitteln und ihnen spannende Berufsmöglichkeiten vorstellen. Die
Töchter unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind vielleicht die
Fachkräfte von morgen. Diese Potenziale möchten wir früh erkennen und
fördern", so Generaldirektor Ing. Wolfgang Hesoun,
Vorstandsvorsitzender der Siemens AG Österreich.

10. Wiener Töchtertag - Eine Erfolgsgeschichte

"Ich habe am ersten Wiener Töchtertag 2002 teilgenommen und dort beim
Löten in den Workshops mein großes Interesse für Technik entdeckt.
Ich finde es ist sehr wichtig, dass junge Mädchen neue berufliche
Wege erkennen und ihre - oftmals unbegründete - Technikscheu
überwinden. Deshalb war ich auch in meiner Ausbildungszeit als
Betreuerin bei einer Töchtertagsveranstaltung im Einsatz und freue
mich sehr darüber, dass diese Initiative von den Mädchen so positiv
angenommen wird", freut sich Veronika Bauer, ehemalige Betreuerin am
Wiener Töchtertag. Heute ist Frau Bauer Inbetriebsetzerin für
Sicherheitstechnik in der Siemens AG Österreich. Sie hat 2009 die
Lehre zur Kommunikationstechnikerin für EDV und Telekommunikation bei
Siemens mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen.

Mädchen lernen Zukunftsbranchen kennen

Der Wiener Töchtertag wurde 2002 mit 200 teilnehmenden Mädchen ins
Leben gerufen. Das erste und anfangs einzige Partnerunternehmen war
die Siemens AG Österreich, die diese Aktion heuer bereits zum zehnten
Mal unterstützt. Töchter von Siemens-MitarbeiterInnen und deren
Freundinnen haben jährlich die Möglichkeit, sich für den Wiener
Töchtertag anzumelden und im Rahmen von zahlreichen Workshops
technische Berufe bei Siemens Österreich besser kennenlernen. In
Summe nutzen jährlich mittlerweile knapp 3.000 Mädchen die Chance
hinter die Kulissen in den teilnehmenden Betrieben zu blicken.

Heuer konnten die Teilnehmerinnen aus 14 Workshops mit
unterschiedlichsten Schwerpunktsetzungen wählen. Alleine in der
Siemens AG Österreich nahmen heute 200 Mädchen an den Workshops am
Standort Wien-Floridsdorf teil, um die Berufe Energietechnikerin,
Projektmanagerin, Elektromechanikerin, Elektrikerin,
Kfz-Mechanikerin, Elektronikerin und IT-Technikerin kennen zu lernen.
Außerdem erfuhren sie, wie wichtig Green Jobs sind, wie Energie
gemessen wird und wie das Logistic Center Vienna funktioniert. Im
Workshop "Wien - Athen - Male" wurden die Teilnehmerinnen für
Zollbestimmungen im Waren- und Reiseverkehr sensibilisiert. Neu im
Programm waren heuer Facility Management, "Die Stadt der Zukunft",
"TETRA - digitaler Mobilfunk für Behörden" und "Gebäude für die
Zukunft - effizient und sicher". Die Mädchen werden eingeladen, sich
aktiv einzubringen und - wenn möglich - auch praktisch mitzuarbeiten.
Begleitet werden die Mädchen jeweils von Siemens-MitarbeiterInnen und
Siemens-Lehrlingen, die ihnen die Arbeitsabläufe erklären.

Integrative Lehrlingsausbildung feiert heuer 15-jähriges
Jubiläum

Dieses Jahr waren im Rahmen des Wiener Töchtertages fünf Schülerinnen
des Bundes-Blindenerziehungsinstitutes (BBI) zu Gast bei Siemens
Österreich. Besonders hervorzuheben ist die integrative
Lehrlingsausbildung im Bereich Elektronik für junge Menschen mit
vermindertem Hörvermögen, die 1996 in Zusammenarbeit mit Siemens
Österreich, dem Bundessozialamt und dem AMS ins Leben gerufen wurde.
Zentrale Punkte der Ausbildung sind Integration und Unterstützung
durch gebärdensprachkundige DolmetscherInnen. Hörende und
hörbeeinträchtigte Auszubildende zeigen den
Töchtertag-Teilnehmerinnen gemeinsam, wie Werkstücke gefertigt und
geprüft werden. Dabei kann der selbstverständliche Umgang mit
Kommunikation in der integrativen Gruppe erfahren werden. Der Beweis
für gelungene Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in
die Arbeitswelt wird durch Zahlen erbracht: Rund 80 Prozent der
ehemaligen Lehrlinge befinden sich nach Lehrabschluss in
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen, etwa
60-70 Prozent werden direkt bei Siemens eine Stelle angeboten. Ein
Filmteam der Plattform Gebärdenwelt wird den 10. Wiener Töchtertag
bei Siemens begleiten und den Film nach dem Event auf
http://www.gebaerdenwelt.at zur Verfügung stellen.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Mag. Pia Zemanek
   Siemens AG Österreich 
   Communications - Media Relations
   Tel.: +43 51 707 - 22136 
   Mobil: +43 664 80 117 22136 
   [email protected]
   www.siemens.at

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