Große Zustimmung zur Resolution gegen die Ökostromnovelle

Wien (OTS) - energie-bau.at, das Portal für energieeffizientes Bauen & Sanieren hat am 7. April eine Resolution gegen den vorliegenden Entwurf zum Ökostromgesetz gestartet. Das Ausmaß der Beteiligung von Fachfirmen und Förderungswerbern übertrifft schon in den ersten zwei Wochen sämtliche Erwartungen.

Ende März hat Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner seinen Entwurf zur Ökostromnovelle vorgestellt und bis zum 9. Mai in die Begutachtung geschickt. Dieser beinhaltet zwar eine geringfügige Erhöhung des Fördervolumens und die grundlegende Bereitschaft zum Abbau des Förderstaus - allerdings zu empfindlich reduzierten Tarifen bei Beibehaltung der viel kritisierten Deckelung. Nicht nur aufgrund des beinahe zeitgleichen Atomunglücks in Fukushima sorgte Mitterlehners Entwurf für heftige Reaktionen bei betroffenen Verbänden und Wirtschaftstreibenden in Österreich.

energie-bau.at gibt nun den zahlreichen Stimmen eine Plattform, die Resolution wird dem Ministerium vor Ablauf der Begutachtungsfrist weitergeleitet. Herausgeber Herbert Starmühler: "Außergewöhnliche Ereignisse erfordern außergewöhnliche Maßnahmen! Wir sind der Ansicht, dass die Umsetzung des vorliegenden Entwurfs für ein neues Ökostromgesetz einen großen Rückschritt für sehr viele Beteiligte bedeuten würde."

Positiv überrascht wurde man von der hohen Beteiligung an der Resolution. Chefredakteur David Scheurich: "Uns geht es nicht um die Masse, sondern darum, dem Wirtschaftsministerium einen inhaltlichen Einblick in die betroffenen Branchen zu geben - sofern dies auf Grundlage der kurzen und sachlichen Kommentare möglich ist. Mittlerweile nehmen auch schon namhafte Großunternehmen unsere Resolution in ihren Newsletter mit auf."

Die Resolution gegen die Ökostromnovelle kann noch bis 5.Mai online unterschrieben werden.
> zur Resolution auf www.energie-bau.at

Resolution im O-Ton:

"Mit einem Ökostromtarif für feste Biomasse von 14,98 Cent/Kwh gegenüber Deutschland mit 22,19 Cent/KWh oder Südtirol/Italien mit 28 Cent/KWh sind KWK - Holzgaskraft Projekte in Österreich kaum interessant. Der Trend zu 100 % erneuerbarer Energie boomt leider nur in den Nachbarländern." < Walter Sailer, SW-Energietechnik

"Wir beschäftigen uns seit 20 Jahren mit der Nutzung von Solarenergie und Ökologischen Heizsystemen - es sind auch die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter betroffen, deshalb wird die Resolution auch von allen Mitarbeitern unterzeichnet." Blaim - Der Solar- und Pelletsprofi

"Die Gegenwart und Zukunft schreit nach erneuerbarer Energie -daher brauchen wir eine zeitgemäße Ökostromförderung." Bgm. Franz Weinberger, 4950 Altheim

"Photovoltaik wird nicht DIE Lösung unserer Energieprobleme sein. Aber sie wird ein Teil der Lösung sein. Wenn Österreich weiter drauf wartet, dass PV ganz ohne Förderung auskommt, dann wird der österreichische Markt sicher nicht mehr von österreichischen Firmen bedient." Thomas Becker, ATB-Becker

"Wenn wir auf dieser Welt etwas ändern wollen, dann muss auch die Politik auf die Sorgen der Bürger hören - unsere Kinder werden sich wundern, warum wir nicht jetzt den Aufstand gegen die Atomenergie durchführen - auch ein Minister trägt Verantwortung." Rupert Ameseder, Baumeister

"Die E- Wirtschaft und WKO soll endlich aufhören gegen die Photovoltaik zu arbeiten. Finanziert wird der Tarif vom Volk und lt. Umfrage ist die Mehrheit dafür. Wir brauchen kontinuierliche Rahmenbedingungen!" Josef Schöffl, ETECH

"Einspeisetarife von Solar- und Windenergie sowie Kleinkraftwerken sind wesentlich zu gering und zu wenig lange garantiert, damit ist keine Amortisationsplanung möglich!" Hans Axel Krenn, Consulent

"Die Zeit drängt, den Sonntagsreden der Politiker müssen ernst gemeinte Taten folgen." Siegfried Walser, Walser Einblasdämmung

"Wir fordern Sie auf, diesen Entwurf zurückzunehmen bzw. in den Eckpunkten massiv zu verändern, der österreichischen Wirtschaft und unseren Kindern zuliebe." Josef Fida, Fida-Installationen GmbH

"Wo ist die Zukunft für PV und andere Nachwachsende Rohstoffe. Ich kann an den Stammtischen unseren Bürgern nicht mehr erklären, wo hier eine Rechtssicherheit ist. Wollen wir erneuerbare Energie oder nur ein Lippenbekenntnis zur Zukunft Österreichs?" Bgm. Andreas Dockner, Obritzberg

www.energie-bau.at

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