Fremdenrecht: Tausende protestieren gegen Abbau von Menschenrechten

Heute finden in Wien und Salzburg Demonstrationen gegen das geplante Fremdenrechtspaket statt

Wien (OTS) - Der Protest gegen den Fremdenrechts-Gesetzesentwurf
der Regierung reißt nicht ab. Über 16.000 Personen haben ein Protestschreiben an die Regierung gerichtet. Mehr als 4300 Menschen haben sich auf der Plattform "Machen wir uns stark" gegen den Abbau von Menschenrechten stark gemacht. Und heute werden in Wien und Salzburg zahlreiche Menschen auf die Straße gehen, um ihren Unmut über die zunehmend menschenfeindliche Politik der Regierung kundzutun. Die Demonstrationen sind auch ein Signal an die Abgeordneten des Parlaments, bei der anstehenden Abstimmung über das Fremdenrechtspaket ihrer wichtigen Funktion als SchützerInnen der Menschenrechte nachzukommen.

Mehr als 50 Organisationen rufen zu den Demonstrationen in Wien und Salzburg auf. Die Demonstrations-Route in Wien führt ab 18 Uhr von der Mariahilferstraße (Höhe Westbahnhof), wo eine Anfangskundgebung stattfindet, zum Parlament. Vor dem Parlament findet ab 20 Uhr die Abschlusskundgebung mit Rede- und Musikbeiträgen statt. Sprechen werden: Willi Resetarits, Romy Grasgruber, Heinz Pazelt, Maria Clar, Nana Gyong, Senol Akkilic und Alev Korun. Musikbeiträge kommen von: Christoph & Lollo, Celia Mara, Patrick Bongola, Mel und Insingizi (featuring Willi Resetarits).

"Wir gehen auf die Straße, weil wir empört sind über eine Politik, die die Sicherheit, Gesundheit, Freiheit, das Familienleben, die Würde und die Lebensperspektive von Menschen gefährdet. Wir rufen alle, denen Menschenrechte ein Anliegen sind, dazu auf, sich mit uns zu empören. Denn wer auf Empörung verzichtet, trägt ein Scherflein zu diesem Unrechtspaket bei. Das gilt auch und vor allem für die Abgeordneten des Parlaments." betont Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.

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Alexander Pollak
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