Schüssel fordert Ende der Gewalt in Syrien

Außenpolitischer Sprecher der ÖVP: Assad soll nicht mit unterschiedlichen Rollen spielen

Wien, 23. April 2011 (ÖVP-PK) Die gestrigen Gewaltausbrüche in Syrien, die Medienberichten zufolge bis zu 70 regierungskritischen Zivilisten das Leben kosteten, werden vom außenpolitischen Sprecher der ÖVP, Abg. Dr. Wolfgang Schüssel scharf verurteilt. Präsident Assad soll den von ihm aufgehobenen Ausnahmezustand ernst nehmen
und nicht mit verschiedenen Rollen spielen, so Schüssel heute Samstag. ****

"Auf brutale Weise wurde gestern der Weltöffentlichkeit gezeigt, wie das syrische Regime mit Regierungskritikern umgeht.
Man spricht bereits vom 'Karfreitagsmassaker' - Heckenschützen schossen willkürlich auf die Demonstranten. Unter den Opfern befinden sich sogar Kleinkinder. So ein Vorgehen ist nicht tolerierbar und ungeheuerlich", so Schüssel.

Der außenpolitische Sprecher fordert ein sofortiges Ende der Gewalt und mahnt Präsident Assad. "Dieses Doppelspiel ist leicht durchschaubar. Präsident Assad muss den von ihm persönlich aufgehobenen Ausnahmezustand ernst nehmen und Mord, Gewalt und Unterdrückung sofort beenden", schloss Schüssel.

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