FPÖ: Strache verlangt sofortiges Aussetzen des Schengen-Abkommens

Sarkozy und Berlusconi wollen Flüchtlinge ungebremst nach Norden durchlassen

Wien (OTS) - FPÖ-Obmann HC Strache verlangt erneut die sofortige Aussetzung des Schengen-Abkommens und damit Kontrollen an den österreichischen Grenzen. "Es kann nicht sein, dass ein ganzes Heer von Wirtschaftsflüchtlingen aus Nordafrika mit italienischen Visa im Gepäck durch Europa tourt und sich hier das schönste Plätzchen aussucht", so Strache, der insbesondere die ÖVP mit ihrer neuen Regierungsmannschaft in der Pflicht sieht: "Ich erwarte von Obmann Spindelegger in seiner Funktion als Außenminister, aber auch von der neuen Innenministerin Mikl-Leitner ein selbstbewusstes Auftreten in Brüssel und die klare Botschaft, dass sich Österreich nicht von Zuwanderern in den Sozialstaat überrennen lassen wird."

Skeptisch ist Strache hinsichtlich der neuen Pläne des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und der französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. "Was die beiden unter dem Begriff neuer Schengen-Regeln aushecken, ist nichts anderes als die ungebremste Weiterleitung der Flüchtlinge Richtung Norden", so Strache. Es könne nicht sein, dass sich Österreich in einem Zwangsverband befinde und den Regelverletzungen anderer Staaten hilflos ausgesetzt sei. "Italien und Frankreich, aber auch Spanien müssen die auftretenden Flüchtlingsströme aus Nordafrika in den Griff bekommen. Es ist ohnehin nicht einzusehen, warum Menschen flüchten, wenn Diktatoren gestürzt werden", erklärt der FPÖ-Obmann.

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