- 22.04.2011, 21:10:04
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Der harte Weg aus der Krise (von Markus Kaufmann)
Ausgabe 23. April 2011
Klagenfurt (OTS) - Eine Imagekorrektur will Ministerin Beatrix
Karl ihrem neuen Ressort, der Justiz, verpassen. Oberstes Ziel ist
es, wieder in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen. Dabei ist die
Gerichtsbarkeit beileibe nicht das einzige Problem. Die ganze Partei
ist nach den Turbulenzen der vergangenen Monate angeschlagen und
dümpelt in Umfragen bei etwas mehr als 20 Prozent herum. Vor allem
die Vorwürfe gegen die EU-Mandatare Ernst Strasser und Helga Ranner
haben der Partei schwer zugesetzt. Der Rückzug von Josef Pröll aus
gesundheitlichen Gründen ist zwar verständlich, zeugt aber nicht von
übermäßiger Stabilität. Die Imagekorrektur kann deshalb nicht nur auf
die Justiz begrenzt sein. Es reicht auch nicht, nur ein paar Köpfe an
der Spitze auszutauschen, Staatssekretariate zu verschieben und dann
weiterzumachen, als wäre nie etwas geschehen. Das Facelifting der
Partei muss ein inhaltliches sein und neue Skandale kann man sich
sowieso nicht mehr erlauben. Es sei denn, Parteichef Michael
Spindelegger begnügt sich mit 20 Prozent.
Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/512000-502
mailto:[email protected]
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