SPÖ Kaiser: Chaos in der FPK gefährdet wichtige Entscheidungen für Kärnten!

Will oder kann FPK-LH Dörfler in Ortstafelfrage den wild um sich schlagenden FPK-Klubobmann nicht zur Vernunft bringen?

Klagenfurt (OTS) - Als völlig unangebrachten und letztklassigen Versuch, durch unqualifizierte Angriffe auf Bundespräsident Heinz Fischer mediale Aufmerksamkeit zu erheischen, kritisiert der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, die heute erschreckenden Verbalinjurien von FPK-Klubobmann Kurt Scheuch.

"Dass FPK-LH Dörfler Bundespräsident Heinz Fischer anlässlich dessen Staatsbesuches in Slowenien noch am Sonntag öffentlich um Unterstützung für "das auf breiter Basis, besonders auch von der slowenischen Volksgruppe in Kärnten, mitgetragene Ortstafelpaket 2011" ersuchte, während Kurt Scheuch den Bundespräsidenten dafür, dass er Dörflers Bitte nachgekommen ist, als "slowenophil" betitelt und ihm vorwirft sich "unqualifiziert in die Ortstafellösung einzumischen", ist selbst für Scheuch ein neuer Tiefpunkt politischer Niveaulosigkeit. Vielmehr stellt sich aber die Frage, ob Dörfler den wild um sich schlagenden FPK-Klubobmann nicht zur Vernunft bringen will oder einfach nicht kann", so Kaiser.

Jedenfalls verstärke sich der Eindruck, dass der Graben zwischen den Scheuchs und Dörfler immer breiter wird, und Dörfler parteiintern auch durch die völlig unangebrachte Einmischung von HC Strache in Kärntner Belange, der Erfolg einer Lösung der Ortstafelfrage nicht gegönnt wird.

"Dabei müssten nun wirklich alle erkannt haben, dass die Kärntnerinnen und Kärntner, egal mit welcher Zunge sie sprechen, nach 56 Jahren endlich eine Lösung haben wollen. Und diese ist, nicht zuletzt durch das äußerst umsichtige Agieren von Staatssekretär Joseph Ostermayer im Auftrag von Bundeskanzler Werner Faymann, zum Greifen nahe", so Kaiser, der abschließend festhält:

"Wer sich auch immer eine breitest getragene Ortstafellösung auf seine Fahnen heften will, spielt für mich und die SPÖ Kärnten keine Rolle. Wichtig ist einzig und allein, dass es diese Lösung gibt, und nicht durch parteitaktische Spielchen auf welcher Seite auch immer verhindert wird!"

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