GRAS: Zeit für Kurswechsel im Wissenschaftsministerium

ÖVP-Postenrochade scheint wenig durchdacht

Wien (OTS) - Das neue ÖVP-Regierungsteam steht fest und somit auch Karlheinz Töchterle als neuer Wissenschaftsminister. "Mit Töchterle kommt auf jeden Fall ein umgänglicherer Wissenschaftsminister als es Beatrix Karl war. Er darf sich jedoch nicht der Tradition der vorigen MinisterInnen anschließen und sich für Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren aussprechen" fordert Janine Wulz, Spitzenkandidatin der GRAS (Grüne & Alternative StudentInnen), einen Kurswechsel in der Hochschulpolitik. "Die ÖVP scheint begriffen zu haben, dass mit absoluten HardlinerInnen in der Wissenschaftspolitik nichts zu erreichen ist. Töchterle muss den Studierenden mehr Gehör schenken als seine VorgängerInnen" blickt Clar, ebenfalls Spitzenkandidatin der GRAS, in die Zukunft.

Andere Neuerungen im ÖVP-Team erweisen sich als weitaus bedenklicher. "Die ehemalige Innenministerin Fekter kann nun als Finanzministerin ihr Unwesen treiben und wird von der parteihörigen Mirkl-Leitner abgelöst", so Clar weiter. "Die ÖVP schlichtet ihre Leute offenbar völlig willkürlich um und schickt MinisterInnen in Ressorts, für die sie keinerlei Qualifikationen haben", befinden Wulz und Clar.

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