• 19.04.2011, 10:00:31
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Kein Grenzbalken mehr für Pendler aus dem Osten: Was Österreichs Arbeitswelt nach dem 1. Mai erwartet! - AUDIO

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EINMODERATION: (Österreich) (OTS) - Ab 1. Mai brauchen Bürger aus
osteuropäischen EU-Staaten keine Beschäftigungsbewilligung mehr, um
hier in Österreich zu arbeiten. Was bedeutet das für den
Österreichischen Arbeitsmarkt? Billigarbeitskräfte, die Herrn und
Frau Österreicher die Jobs wegnehmen? Heimische Betriebe von
Lohndumping aus Osteuropa in die Enge getrieben? Die
Wirtschaftskammer ist diesen Fragen gemeinsam mit Experten des
Wirtschaftsforschungsinstitutes WIFO und der Marktforschung auf den
Grund gegangen.

REDAKTEURSTEXT:

1. Mai 2011 ist wieder Tag der Arbeit. Arbeit ab sofort ohne
Grenzen für Bürger aus EU-Oststaaten wie Tschechien, Slowakei und
Ungarn. Bei den heimischen UnternehmerInnen sind die Erwartungen
unterschiedlich.

OT01 0:00sec UMFRAGE Was bringt der 1. Mai? [Wir lassen das...]

Werden die Nachbarn künftig auch stärker nach Österreich
hereinarbeiten? Das Institut GfK-Austria ist dieser Frage im
Grenzgebiet nachgegangen. Die Antwort fällt, so GfK-Chef Rudolf
Bretschneider, eher bescheiden aus:

OT02 0:32sec BRETSCHNEIDER Betriebe hereinarbeiten [Von den...]

Für Klaus Nowotny vom Wirtschaftsforschungsinstitut ist auch die
Zahl der zu erwartenden Pendler aus osteuropäischen EU-Staaten enden
wollend. Das WIFO rechnet mit maximal 30.000 Personen, die zu uns zur
Arbeit pendeln könnten.

OT03 1:02sec NOVOTNY Wer wird einpendeln [Hier zeigt...]

Was bedeutet: das Problem Facharbeitermangel in der heimischen
Wirtschaft wird durch die Arbeitsmarktöffnung nicht gelöst. Und zwar
auf längere Sicht. Karl Fakler vom AMS Niederösterreich weiß aus
Erfahrung mit Tschechien:

OT04 1:33sec FAKLER Von Tschechien keine Facharbeiter [Wir haben...]

Qualifizierte Facharbeiter bleiben demnach weiterhin gefragt. Eine
große Zukunfts-Chance für die Jugend, meint NÖ
Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl. Vorausgesetzt, die Teenager
finden den passenden Lehrberuf:

OT05 1:57sec ZWAZL Chance Lehrlingsausbildung [Unsere Betriebe...]

Mit den besten Köpfen gewappnet gegen manch neue Konkurrenz aus
Osteuropa - auch wenn diese klein bleiben soll. Der Nationalrat hat
kürzlich ein eigenes Lohn- und Sozialdumpinggesetz beschlossen, damit
die Ausgangslage für alle Betriebe gleich ist. Für Kammerpräsidentin
Zwazl, ein unbedingtes Muss:

OT06 2:25sec ZWAZL Kein unfairer Wettbewerb [Wichtig ist...]

Und zwar von speziell ausgebildeten Finanzbeamten der "Kontrolle
illegaler Arbeitnehmerbeschäftigung" - kurz KIAB. Johannes Spalj ist
als Koordinator für Betrugsbekämpfung einer von ihnen.

OT07 2:45sec SPALJ KIAB-Kontrollen [Wir schauen uns...]

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Gerade in der Wirtschaft.
Dazu sieht WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl auch noch weitere Strategien
für die kommende Arbeitsmarktöffnung:

OT08 3:13sec ZWAZL Strategien für Arbeitsmarktöffnung [Dass wir...]

Denn wer nach Linz liefern kann, kann das auch nach Brünn oder
Bratislava, so die Präsidentin. Und: Heimische Qualität wird im
Ausland sehr geschätzt, zeigen Marktuntersuchungen.
***

Hinweise an die Radiostationen:

> Die Originaltöne sind honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten
jedoch um einen Redakteurs-Eintrag im Download-Fenster oder eine
kurze Info an [email protected]

> Selbstverständlich organisieren wir für Sie auf Wunsch auch Ihre
Interviewpartner zum aktuellen Thema.

Audio(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Audio Service,
sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at

Rückfragehinweis:

Putz & Stingl RadioService
         Harald Sorger
         Tel. +43-(0)2236 / 23424-0
         Mobil: +43-(0)6991 / 23424-22
         E-Mail: [email protected]

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