Papst feiert mit Palmenweihe Beginn der Karwoche

Benedikt XVI. erinnerte angesichts aktueller Katastrophen und Krisenherde an die Grenzen menschlichen Handelns

Vatikanstadt, 17.04.11 (KAP) Mit der Weihe von Palmen- und Ölzweigen sowie einer Prozession hat Papst Benedikt XVI. am Sonntag den Beginn der Karwoche gefeiert. Gemeinsam mit Kardinälen und Bischöfen der römischen Kurie zog er mit einem Palmzweig in der Hand vom Obelisken auf dem Petersplatz zum Altar vor dem Petersdom. Dort feierte er die Messe in Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem vor knapp 2.000 Jahren. Unter den rund 50.000 Gläubigen waren viele junge Menschen aus Rom und anderen italienischen Diözesen. Der Palmsonntag wird in der katholischen Kirche seit 1985 auch als Weltjugendtag begangen.

In seiner Predigt erinnerte der Papst angesichts der aktuellen Katastrophen an die Grenzen menschlichen Handelns. Zwar sei es der Menschheit gelungen, zu fliegen oder weltweit zu kommunizieren, doch sei die "Schwerkraft, die uns nach unten zieht", mächtig. "Die Möglichkeiten des Bösen sind geblieben und stehen wie drohende Gewitter über der Geschichte. Auch unsere Grenzen sind geblieben:
Denken wir nur an die Katastrophen, die die Menschheit in diesen Monaten heimgesucht haben und heimsuchen", sagte der Papst.

Die großen Errungenschaften der Technik seien nur dann Teilelemente des Fortschritts der Menschheit, wenn sie mit der Haltung der Demut verbunden seien. "Wenn unsere Hände sauber, unser Herz rein werden, wenn wir nach der Wahrheit, wenn wir nach Gott selbst suchen".

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