• 16.04.2011, 10:30:11
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SPÖ Kaiser fordert groß angelegte Strahlenschutzübung

Einsatzkräfte und Bevölkerung brauchen Übungen, um zu perfektionieren, was zu tun ist, wenn es in Krsko zu einem Unglück kommt. Schluss mit russischem Roulette Atomenergie.

Klagenfurt (OTS) - Eine groß angelegte Strahlenschutzübung fordert
der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, Gesundheitsreferent LHStv. Peter
Kaiser in der Diskussion um das auf einer Erdbebenlinie errichtete
Atomkraftwerk Krsko.

"Krsko steht nur rund 100 Kilometer von der Kärntner Grenze entfernt.
Ein GAU oder Super-GAU könnte auch für Kärnten dramatische Folgen
haben", weiß Kaiser, der Katastrophenschutzreferent LH Dörfler
auffordert, unverzüglich eine entsprechende Übung durchführen zu
lassen.

"Die Kärntnerinnen und Kärntner müssen darauf vertrauen können, dass
im Falle eines Reaktorunglücks die Einsatzkette perfekt funktioniert.
Gleichzeitig muss die Bevölkerung auch vermittelt bekommen, was sie
in so einem Fall zu tun hat, um sich zu schützen", so Kaiser.

Der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten hält darüber hinaus an der von ihm
erhobenen Forderung fest, die Österreichische Bundesregierung solle
als letzte Möglichkeit in Verhandlungen ein Veto gegen den Beitritt
Kroatiens einlegen, sollten die Kroaten den zu 50 Prozent in ihrem
Besitz befindlichen Atomkraftwerk Krsko nicht stilllegen.

"Die Zukunft Europas ist atomfrei. Nur ein für immer stillgelegtes
AKW ist ein gutes", macht sich Kaiser weiter für eine Ende des
"russischen Roulettes" Atomenergie und den völligen Umstieg auf
alternative Energiegewinnungsformen stark.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

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