- 14.04.2011, 10:21:45
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Allianz: goldene Dekade für Nebenwerte
Wien (OTS) - Während globale Aktien zwischen Jänner 2001 und März
2011 um rund 40 Prozent zulegten, haben sich Small Caps und Mid Caps
im gleichen Zeitraum mehr als verdoppelt. In Österreich nahmen diese
allein in den letzten sieben Jahren sogar um 147,1 Prozent zu. Für
die kommenden Jahre erwarten die Allianz Experten eine Fortsetzung
dieses Trends.
"Hinter uns liegt eine goldene Dekade für Unternehmen mit geringer
und mittlerer Marktkapitalisierung. Wir erwarten eine Fortsetzung
dieses Trends auch in diesem Jahrzehnt", erklärt Martin Bruckner,
Vorstand der Allianz Investmentbank und Chief Investment Officer der
Allianz Gruppe in Österreich.
Nebenwerte auf der Überholspur
Die Ergebnisse einer aktuellen Allianz Global Investors-Studie
zeigen, dass europäische Nebenwerte in einem Zeitraum von Jänner 2001
bis März 2011 europäische Standardwerte um 106 Prozent-Punkte
übertrafen. Als Grund dafür führen die Autoren an, dass Investoren
langfristig für das zum Teil höhere Risiko von Nebenwerten, das sich
beispielsweise in einer niedrigeren Liquidität der Papiere und einer
höheren Anfälligkeit bei Konjunktureinbrüchen niederschlägt, belohnt
werden. Dies belegt auch ein Blick auf die letzten zehn Jahre:
Spanische Small Caps verzeichneten mit 171,8 Prozent die europaweit
stärkste Performance, während spanische Blue Chips eine Performance
von 51,9 Prozent aufwiesen. Mit einigem Abstand folgen Großbritannien
(121,9/32,8), Schweiz (100,0/0,8), Niederlande (80,4/-10,2),
Deutschland (74,5/9,8), sowie Frankreich (62,8/-8,8). Das
Schlusslicht bilden italienische Small Caps mit einer Performance von
lediglich 8,5 Prozent.
In Österreich konnten Small Caps und Mid Caps allein in den
letzten sieben Jahren sogar um mehr als 147,1 Prozent zulegen,
während Large Caps 11,4 Prozent ihres Wertes einbüßten. Auch im
Rahmen von kürzeren Beobachtungszeiträumen performten Small Caps
besser als Large Caps: So konnten jene in den letzten fünf Jahren
eine Performance von 60,7 Prozent erzielen, Large Caps hingegen
büßten mehr als ein Drittel ihres Wertes ein. Über drei Jahre legten
Small Caps um 22,8 Prozent zu, während Large Caps 41,5 Prozent an
Wert verloren. Über das letzte Jahr gerechnet, verzeichneten Small
Caps eine Performance von 23,9 Prozent, Large Caps konnten ein Plus
von 18,9 Prozent verbuchen.
Chancen für Anleger: Neues goldenes Jahrzehnt ante portas?
Die Untersuchung zeigt, dass aktive Titelauswahl im
Nebenwertesegment besonders wichtig ist. Schließlich finden diese
Unternehmen nicht die gleiche Beachtung bei Finanzanalysten wie Blue
Chips, sodass sich hier leichter ein möglicherweise lukrativer
Informationsvorsprung erzielen lässt.
"Die Unternehmen befinden sich meist auf einem Wachstumspfad und
haben ein klar abgegrenztes Geschäftsmodell. Nicht selten sind sie
Weltmarktführer in ihrer Nische und haben daher eine hohe
Preissetzungsmacht, die sich in der Gewinndynamik widerspiegelt", so
Bruckner.
Die Studie zeigt, dass Nebenwerte nicht nur häufiger an
Zusammenschlüssen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A)
beteiligt sind, sondern auch, dass für diese Unternehmen im Schnitt
auch höhere Übernahmeprämien gezahlt werden als für Blue Chips.
Deshalb bleibt der Ausblick für Small und Mid Caps in Europa positiv:
"Die Preis-Buchwert-Bewertung von Nebenwerten ist immer noch
moderat", so Frank Hansen (erst
kürzlich von Morningstar zum deutschen "Fondsmanager des Jahres"
gekürt), Leiter des europäischen Nebenwerteteams bei der zu Allianz
Global Investors gehörenden RCM (Rosenberg Capital Management).
Downloads im Internet unter
http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news
- Foto: Martin Bruckner ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
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- Allianz Global Investors-Studie abrufbar unter
http://www.ots.at/redirect/allianzversicherung
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dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen (zum Beispiel
durch Naturkatastrophen), der Entwicklung der Schadenskosten,
Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -
tendenzen und, insbesondere im Bankbereich, aus der Ausfallrate von
Kreditnehmern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte
(z.B. Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und der Wechselkurse
sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere
hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss
haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit
und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die hier dargestellten
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