- 08.04.2011, 11:07:33
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VCÖ: Beste Verkehrsunfallbilanz von 552 Todesopfern überschattet!
VCÖ: Unfallvermeidende Maßnahmen müssen Vorrang bekommen
Wien (OTS) - 552 Tote und 45.858 Verletzte lautet die traurige
Bilanz der Verkehrsunfälle im Jahr 2010. Der VCÖ betont, dass die
niedrigste Opferzahl seit Bestehen der Unfallstatistik durch das
Verfehlen der Verkehrssicherheitsziele getrübt wird. Der VCÖ tritt
für verstärkte unfallvermeidende Maßnahmen ein.
"Im Schnitt passierte im Vorjahr jede Viertelstunde ein schwerer
Verkehrsunfall bei dem ein Mensch verletzt oder sogar getötet wurde.
Pro Jahr hat Österreich fast so viele Verkehrsunfallopfer wie St.
Pölten Einwohner hat", stellt VCÖ-Experte DI Martin Blum zur heute
präsentierten Verkehrsunfallbilanz fest.
Während die Zahl der Verkehrstoten seit dem Jahr 2001 um rund 42
Prozent zurückgegangen ist, ist jene der Verletzten nur um rund 18
Prozent gesunken. Die bessere medizinische Versorgung sowie
Sicherheitssysteme im Pkw haben tödliche Verletzungen bei Unfällen
vermieden. "Um auch die Zahl der Unfälle deutlich zu verringern, ist
bei den Hauptunfallursachen anzusetzen. Und diese sind zu hohes Tempo
des Kfz-Verkehrs sowie Unachtsamkeit und Ablenkung, etwa durch
Telefonieren am Steuer. Auch verringerte Reaktionszeit durch
Medikamente ist ein wachsendes Problem im Straßenverkehr", so
VCÖ-Experte Blum. Der VCÖ tritt für niedrigere Tempolimits, die
Erweiterung des Punktführerscheins und für ein Maßnahmenpaket für
kindgerechten Verkehr ein.
Rückfragehinweis:
VCÖ-Kommunikation, Mag. Christian Gratzer
Tel.: (01) 8932697, (0699)18932695
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