bfi Wien: Lobbying und Integrierte Kommunikation

Professionalisierung der Branche durch Aufklärung und Ausbildung

Wien (OTS) - Lobbyisten machen immer wieder Schlagzeilen - leider meist negative. Gegensteuerung ist angesagt - in Form von Good News, Aufklärung, was überhaupt Lobbying bedeutet, durch politische und rechtliche Maßnahmen und nicht zuletzt durch Professionalisierung der Branche durch Aus- und Weiterbildung.

Mittlerweile ist der Begriff Integrierte Kommunikation bekannt und wird auch immer mehr als ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Unternehmenskommunikation gesehen - und Lobbying ist ein Teil davon. Interpretationen und tatsächliche Umsetzung in die Praxis fallen jedoch unterschiedlich aus. Wie können PR, Markenkommunikation, Vertrieb, interne Kommunikation, Marketing, Kampagnen etc. abgestimmt, verknüpft und gezielt eingesetzt werden? Wer betreibt wie für wen oder was Lobbying? Fragen, die gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Veränderungen, des verstärkten Wettbewerbs - auch um die Reputation der Unternehmen und Organisationen - Antworten für wirkungsvolle und vertrauenserweckende Kommunikationsstrategien erfordern!

Was bedeutet Lobbying im Rahmen der angewandten integrierten Kommunikation?

"Lobbying ist einerseits ein Instrument im Rahmen der integrierten Kommunikation zur Ansprache von politischen Dialoggruppen, andererseits braucht es integrierte Kommunikation als Begleitung in einem erfolgreichen Lobbyingprozess. Alle kommunikativen Aktivitäten müssen aufeinander abgestimmt sein," erklärt Feri Thierry, Kommunikationsberater, GF von Thierry Politikberatung und Lehrgangsleiter des laufenden Masterlehrgangs Integrierte Kommunikation - Schwerpunkt PR / Lobbying & Public Affairs an der bfi Wien Akademie für (angehende) Führungskräfte.

Lobbyisten arbeiten in allen Feldern, in denen Menschen, Unternehmen oder Organisationen ganz bestimmte Interessen haben und verfolgen. Lobbying ist ein "anständiger Beruf"! Was müssen Lobbyisten tun, damit dieses Bild (wieder) in der Öffentlichkeit entsteht?

"Mit gutem Beispiel vorangehen und sich an den Verhaltenskodex halten, den der PRVA oder die Branchenforen vorsehen. Und Aufklärung betreiben, dass Interessenvertretung völlig normal in einer Demokratie ist, solange man sich an die Regeln hält. Wenn jemand ein Auto kauft und dafür keine Steuern zahlt, heißt das Delikt auch Steuerhinterziehung und nicht Autokauf," so Thierry. Der Arbeitskreis Lobbying des PRVA (Public Relations Verband Austria) "will einen gemeinsamen Definitionsstandard für Lobbying in der PR-Branche schaffen, einen Wertekatalog und Qualitätskriterien für die konkrete Arbeit erstellen und Maßnahmen zur Verbesserung des Images von Lobbying entwickeln. Die Arbeit soll bis zum Sommer 2011 abgeschlossen sein."

Und Thierry hofft, dass durch schwarze Schafe die Sensibilität bei politischen Entscheidungsträgern wächst, wenn sie Interessenvertretern gegenüberstehen, und dass es diejenigen stärkt, die bisher korrekt und transparent gearbeitet haben.

Lobbying kann jeder? Welche Bedeutung hat Aus- und Weiterbildung für den Beruf des Lobbyisten / der Lobbyistin?

"Die Ausbildung wird immer wesentlicher. Lobbying ist heute eine professionelle Disziplin, die theoretische Fundierung und ein gutes Handwerkszeug braucht. Das sorgt für zusätzliche Professionalisierung der gesamten Branche. Und dazu ist der Lehrgang der bfi Wien Akademie ein ganz wesentlicher Beitrag."

Informationsabend: 19.4.2011 - Integrierte Kommunikation / Lehrgang Akademische/r Kommunikationsmanager/in (2 Vertiefungsschwerpunkte zur Wahl: PR / PRVA-geprüft und Angewandtes Marketing)

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Mag. Gabriele Masuch, bfi Wien, 1034, Alfred-Dallinger-Pl. 1
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