• 07.04.2011, 10:30:11
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Schlechtes Zeugnis für grün-rote Ideologie-ÖH

Eine von der grün-roten Bundes-ÖH selbst in Auftrag gegebene Studie stellt der von den Fachschaftslisten (FLÖ) unterstützten GRAS/VSSTÖ-Koalition ein vernichtendes Zeugnis aus.

Wien (OTS) - "Was uns Studierende tagtäglich erzählen, bestätigt
nun auch eine ÖH-Studie: Die Mehrheit der Studierenden sind mit
dieser ÖH höchst unzufrieden", fasst Jan-Philipp Schifko,
Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, die Ergebnisse einer ÖH-Studie
zusammen.

Diese vom IFES-Institut im Auftrag der Bundes-ÖH durchgeführte
Umfrage (im Internet zu finden unter
http://www.oeh.ac.at/#/informationnews/presse/pressematerial/ )
besagt beispielsweise, dass 78% der Studierenden die Bundes-ÖH für
"nicht einflussreich" halten: "Deutlicher kann eine Abfuhr für die
GRAS-VSSTÖ-ÖH kann gar nicht ausfallen. Die Studierenden erwarten
sich von der ÖH nämlich zu Recht eine konstruktive
Interessensvertretung, die auch etwas bewirkt", so Schifko.

Mit der kuriosen Frage "Hältst du die ÖH für zu unpolitisch"
wollten sich GRAS und VSSTÖ offenbar einen Freibrief für noch mehr
ideologische Gesellschaftspolitik holen. "Erhalten haben sie eine
klare Abfuhr. Mit 84% spricht sich nämlich eine überwältigende
Mehrheit der Studierenden gegen noch mehr politische Ideologie aus",
informiert Schifko über die Ergebnisse der Umfrage.

In diesem Zusammenhang übt er auch erneut Kritik am dubiosen
"Studibeisl": "Von den Umfrage-Ergebnissen unbeeindruckt stecken GRAS
und VSSTÖ nochmal 400.000 Euro aus ÖH-Beiträgen der Studierenden in
ein Polit-Beisl mit abstrusen Besuchereinschränkungen wie etwa
"antikapitalistisch" und "antiheteronormativ". Wir würden dieses
Geld für mehr Service für alle Studierenden verwenden".

Die Umfrage hat weiter ergeben, dass sich 77% der Studierenden von
der ÖH schlecht informiert fühlen, 72% halten die ÖH sogar für
überhaupt nicht transparent. "Diese Ergebnisse sind erschütternd,
wenn auch leider nicht überraschend", kritisiert AG-Obmann Schifko
die GRAS/VSSTÖ-Koalition in der ÖH, die sich nur durch Ideologie und
Erfolglosigkeit auszeichne. So passe es auch ins Bild, dass "die
grüne ÖH-Vorsitzende sogar Hausverbot im Parlament hat, wo sie
eigentlich für uns Studierende verhandeln sollte". Das Hausverbot im
Parlament hat SPÖ-Parlamentspräsidentin Prammer wegen des peinlichen
Verhaltens der ÖH-Vorsitzenden im Parlament verhängt.

Zur heutigen Präsentation der Kandidaten der Fachschaftslisten
(FLÖ) hält Schifko fest: "Obwohl die Fachschaftslisten laut ihren
eigenen Zielen unpolitischen Service bieten wollen, haben sie die
Wahl der grün-roten Ideologie-ÖH ermöglicht und ihr zwei Jahre lang
die Mauer gemacht. Wir erwarten uns noch vor der Wahl eine
Klarstellung der FLÖ, ob sie auch in der nächsten Periode
Gesellschaftspolitik ohne Studierendenbezug unterstützen werden oder
ob sie ihr Programm ernst nehmen und sich für konstruktive
Interessensvertretung und klare Serviceorientierung der ÖH einsetzen.
Wir fordern die Fachschaftslisten auf, den Worten endlich Taten
folgen zu lassen, sich von den Ideologen in den Reihen der Bundes-ÖH
loszusagen und ihren Schwerpunkt tatsächlich auf Service und
Interessensvertretung zu legen", so Schifko weiter.

Weil die GRAS/VSSTÖ-ÖH die eigene Studie totzuschweigen versuche,
wird die AktionsGemeinschaft in den nächsten Tagen mit Flyern über
die Umfrageergebnisse informieren: "Die Studie zeigt für uns als AG
ganz klar: Wir brauchen eine neue ÖH, die sich auf konstruktive
Interessensvertretung und klare Serviceorientierung konzentriert", so
AG-Obmann Schifko abschließend.

Rückfragehinweis:

Stephan Mlczoch
   Pressesprecher der AktionsGemeinschaft
   Tel.: 0664 7676031
   mailto:[email protected]
   www.aktionsgemeinschaft.at
   www.facebook.com/pages/AktionsGemeinschaft/131585900260

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