Schlechtes Zeugnis für grün-rote Ideologie-ÖH

Eine von der grün-roten Bundes-ÖH selbst in Auftrag gegebene Studie stellt der von den Fachschaftslisten (FLÖ) unterstützten GRAS/VSSTÖ-Koalition ein vernichtendes Zeugnis aus.

Wien (OTS) - "Was uns Studierende tagtäglich erzählen, bestätigt nun auch eine ÖH-Studie: Die Mehrheit der Studierenden sind mit dieser ÖH höchst unzufrieden", fasst Jan-Philipp Schifko, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, die Ergebnisse einer ÖH-Studie zusammen.

Diese vom IFES-Institut im Auftrag der Bundes-ÖH durchgeführte Umfrage (im Internet zu finden unter
http://www.oeh.ac.at/#/informationnews/presse/pressematerial/ )
besagt beispielsweise, dass 78% der Studierenden die Bundes-ÖH für "nicht einflussreich" halten: "Deutlicher kann eine Abfuhr für die GRAS-VSSTÖ-ÖH kann gar nicht ausfallen. Die Studierenden erwarten sich von der ÖH nämlich zu Recht eine konstruktive Interessensvertretung, die auch etwas bewirkt", so Schifko.

Mit der kuriosen Frage "Hältst du die ÖH für zu unpolitisch" wollten sich GRAS und VSSTÖ offenbar einen Freibrief für noch mehr ideologische Gesellschaftspolitik holen. "Erhalten haben sie eine klare Abfuhr. Mit 84% spricht sich nämlich eine überwältigende Mehrheit der Studierenden gegen noch mehr politische Ideologie aus", informiert Schifko über die Ergebnisse der Umfrage.

In diesem Zusammenhang übt er auch erneut Kritik am dubiosen "Studibeisl": "Von den Umfrage-Ergebnissen unbeeindruckt stecken GRAS und VSSTÖ nochmal 400.000 Euro aus ÖH-Beiträgen der Studierenden in ein Polit-Beisl mit abstrusen Besuchereinschränkungen wie etwa "antikapitalistisch" und "antiheteronormativ". Wir würden dieses Geld für mehr Service für alle Studierenden verwenden".

Die Umfrage hat weiter ergeben, dass sich 77% der Studierenden von der ÖH schlecht informiert fühlen, 72% halten die ÖH sogar für überhaupt nicht transparent. "Diese Ergebnisse sind erschütternd, wenn auch leider nicht überraschend", kritisiert AG-Obmann Schifko die GRAS/VSSTÖ-Koalition in der ÖH, die sich nur durch Ideologie und Erfolglosigkeit auszeichne. So passe es auch ins Bild, dass "die grüne ÖH-Vorsitzende sogar Hausverbot im Parlament hat, wo sie eigentlich für uns Studierende verhandeln sollte". Das Hausverbot im Parlament hat SPÖ-Parlamentspräsidentin Prammer wegen des peinlichen Verhaltens der ÖH-Vorsitzenden im Parlament verhängt.

Zur heutigen Präsentation der Kandidaten der Fachschaftslisten (FLÖ) hält Schifko fest: "Obwohl die Fachschaftslisten laut ihren eigenen Zielen unpolitischen Service bieten wollen, haben sie die Wahl der grün-roten Ideologie-ÖH ermöglicht und ihr zwei Jahre lang die Mauer gemacht. Wir erwarten uns noch vor der Wahl eine Klarstellung der FLÖ, ob sie auch in der nächsten Periode Gesellschaftspolitik ohne Studierendenbezug unterstützen werden oder ob sie ihr Programm ernst nehmen und sich für konstruktive Interessensvertretung und klare Serviceorientierung der ÖH einsetzen. Wir fordern die Fachschaftslisten auf, den Worten endlich Taten folgen zu lassen, sich von den Ideologen in den Reihen der Bundes-ÖH loszusagen und ihren Schwerpunkt tatsächlich auf Service und Interessensvertretung zu legen", so Schifko weiter.

Weil die GRAS/VSSTÖ-ÖH die eigene Studie totzuschweigen versuche, wird die AktionsGemeinschaft in den nächsten Tagen mit Flyern über die Umfrageergebnisse informieren: "Die Studie zeigt für uns als AG ganz klar: Wir brauchen eine neue ÖH, die sich auf konstruktive Interessensvertretung und klare Serviceorientierung konzentriert", so AG-Obmann Schifko abschließend.

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