- 07.04.2011, 10:26:47
- /
- OTS0079 OTW0079
KORRIGIERTE NEUFASSUNG der OTS0040 von heute: Allianz: Kurzfristigem Inflationsdruck geht mittelfristig die Luft aus
Wien (OTS) - Erdbeben, Tsnuami und Atomkatastrophe in Japan, Krieg
in Nordafrika: Für das zweite Quartal erwarten die Allianz Experten
trotz der vielen Unsicherheiten und steigenden Rohstoffpreise in der
Eurozone nur einen kurzfristigen Preisauftrieb. Für Privatanleger sei
Diversifikation das Gebot der Stunde, so die Allianz Experten.
"Wir erwarten für das kommende Quartal einen Anstieg der
Inflation, der jedoch nicht nachhaltig sein sollte", erklärte Martin
Bruckner, Vorstand der Allianz Investmentbank und Chief Investment
Officer der Allianz Gruppe in Österreich, am Donnerstag vor
Journalisten. "Wir gehen davon aus, dass die EZB die Zinsen anhebt,
um dem Inflationsdruck den Wind aus den Segeln zu nehmen."
Ölpreis: Saudi Arabien als Fels in der Brandung
Die Auswirkungen globaler Verunsicherung sowie Rohstoffverknappung
machen auch vor Europas Haustür nicht halt - vor allem der steigende
Ölpreis ist ein marktrelevantes Thema: Die Region Naher Osten und
Nordafrika (MENA) besitzt 61,4 Prozent der weltweiten Ölreserven.
Während Libyen 3,3 Prozent der weltweiten Erdölreserven aufweist,
verfügt Saudi Arabien mit 19,8 Prozent über sechsmal so viel. "Wir
gehen davon aus, dass Saudi Arabien Engpässe mit seinen Reserven
abdecken würde. Erst, wenn die Krise auf Saudi Arabien übergreift
oder wenn der Ölpreis über die Marke von 150 US-$ klettert, könnte
dies die globale Wirtschaftsentwicklung hemmen", erklärt Mag. Martin
Maier, Geschäftsführer der Allianz Invest KAG. Darüber hinaus sei der
Einfluss der aktuellen Krise auf Gesamteuropa überschaubar, zumal nur
28 Prozent der Ölförderung Europas aus der MENA-Region stammen.
Regulierung, Arbeitsmarkt und Ölpreis: Quo vadis, Inflation?
Führt ein höherer Ölpreis zwangsläufig zu höherer Inflation?
Grundsätzlich charakterisieren die Allianz Experten drei mögliche
Quellen für Inflation: Steigende Nachfrage, Kostendruck durch höhere
Rohstoffpreise oder exzessives Geldmengenwachstum. Die gegenwärtige
Situation lässt sich am besten über steigende Rohstoffkosten
charakterisieren, mit eventuellen Gefahren aus Zweitrundeneffekten.
Diese werden allerdings durch gegenläufige Entwicklungen innerhalb
Europas gedämpft: Für Gesamteuropa sind die Lohnstückkosten immer
noch in einem Abwärtstrend, die Arbeitslosigkeit befindet sich auf
hohem Niveau. Darüber hinaus sind Unternehmen zwar schon besser
ausgelastet als während der Krise, liegen aber immer noch unter dem
langjährigen Potenzial. Die Geldmenge wächst mit nur zwei Prozent pro
Jahr und damit langsamer als das nominelle BIP der Europäischen
Union. Die Staatsschuldenkrise, insbesondere in den
Peripheriestaaten, sollte auch mittelfristig einen dämpfenden
Einfluss auf die Inflation in der Eurozone haben: "Wir gehen davon
aus, dass die EZB damit beginnen wird, den Leitzins zu erhöhen",
erklärt Maier. Die EZB, die sich viel stärker als die FED der
Preisstabilität verschrieben habe, werde allerdings bei dieser
Erhöhung sehr vorsichtig vorgehen, zumal eine allgemeine
wirtschaftliche Schwäche der Peripherie sowie eine relativ niedrige
Kerninflation in der Eurozone vorherrschten. "Wir rechnen für die
nächsten zwei Jahre mit einer Anhebung des Leitzinses um insgesamt 50
bis 100 Basispunkte", erklärt Maier.
Strategie für das zweite Quartal: Aktien gegenüber Anleihen
übergewichten
In diesem Umfeld empfiehlt es sich, Anleihen unter- und Aktien
überzugewichten: Die Staatsanleihenrenditen sind bereits von den
Tiefständen angestiegen, ein volatiler Seitwärtstrend wird in den
nächsten Monaten erwartet. Risikospreads von High Yield-Anleihen
bieten noch Potenzial für weitere Einengung, während
Unternehmensanleihen schon fair bewertet erscheinen. "Akien sind in
diesem Umfeld definitiv die bessere Assetklasse", so Bruckner.
Wirtschafts- und Gewinnwachstum, hohe Cash Flows und
Dividendenrenditen versprechen höhere Performance. Als Risken lassen
sich ein Übergreifen der Staatsschuldenkrise auf große EU-Länder wie
z.B. Spanien und Italien charakterisieren. Hauptrisiko bleiben jedoch
die geopolitischen Entwicklungen.
Chancen für Anleger
"Der beste Schutz gegen unvorhersehbare Ereignisse ist
Diversifikation", erklärt Bruckner. Für einen langfristigen privaten
Investor sei dies beispielsweise über Dachfonds wie den "Allianz
Invest Konservativ" oder "Allianz Invest Klassisch" möglich: Der
"Allianz Invest Konservativ" weist eine globale Streuung in
internationale Renten- und Aktienfonds der Allianz Gruppe auf, wobei
der Rentenanteil rund 75 Prozent des Fondsvermögens beträgt. Das
Anlageziel bei diesem Fonds ist kontinuierlicher Vermögensaufbau
unter Beachtung konservativer Anlagegrundsätze. Dieser Dachfonds
erzielte innerhalb des letzten Jahres eine Performance von 5,59
Prozent (Stand: 28.02.2011). Wer seinen Aktienanteil weiter erhöhen
möchte, kann den Dachfonds "Allianz Invest Klassisch" beimischen.
Dieser weist eine globale Streuung in internationale Renten- und
Aktienfonds der Allianz Gruppe auf, wobei der Renten- und
Aktienanteil je rund 50 Prozent des Fondsvermögens betragen. Das
Anlageziel bei diesem Fonds ist kontinuierlicher Vermögensaufbau
unter Wahrung von Wachstumschancen.
Downloads im Internet unter
http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news
- Foto: Martin Bruckner ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Foto: Mag. Martin Maier ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Pressemeldung als PDF
- Handout als PDF
- Factsheet Allianz Invest Konservativ
- Factsheet Allianz Invest Klassisch
--------------------------------------------------------------------
Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen
Vorbehalten.
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Soweit wir in diesem Dokument Prognosen oder Erwartungen äußern oder
die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen mit
bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein.
Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher
wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen.
Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich
Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage
und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz
Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der
anschließenden Integration von Unternehmen und aus
Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus
dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen (zum Beispiel
durch Naturkatastrophen), der Entwicklung der Schadenskosten,
Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -
tendenzen und, insbesondere im Bankbereich, aus der Ausfallrate von
Kreditnehmern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte
(z.B. Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und der Wechselkurse
sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere
hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss
haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit
und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die hier dargestellten
Sachverhalte können auch durch Risiken und Unsicherheiten beeinflusst
werden, die in den jeweiligen Meldungen der Allianz SE an die US
Securities and Exchange Commission beschrieben werden. Die
Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu
aktualisieren.
Keine Pflicht zur Aktualisierung
Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Meldung
enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
Bei der vorliegenden Pressemitteilung handelt es sich um eine
Marketingmitteilung. Die vorliegenden Informationen stellen keine
Anlageanalyse, Anlageberatung oder Anlageempfehlung dar. Insbesondere
sind sie kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf
von Investmentfondsanteilen. Die veröffentlichten vereinfachten und
vollständigen Prospekte der in dieser Unterlage beschriebenen
Investmentfonds in ihrer aktuellen Fassung inklusive sämtlicher
Änderungen seit Erstverlautbarung können bei der Allianz
Investmentbank AG sowie der Allianz Invest Kapitalanlagegesellschaft
mbH, beide Hietzinger Kai 101-105, A-1130 Wien, kostenlos angefordert
sowie unter www.allianzinvest.at abgerufen werden. Die
Performance-Berechnung erfolgt nach OeKB-Methode, Ausgabespesen
werden in die Performance-Berechnung nicht mit einbezogen. Die
Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen
Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.
Gebührenhinweise
Allianz Invest Konservativ: Ausgabeaufschlag: bis zu 3 %,
Verwaltungsgebühr zzt. 0,22 % (max. 0,45 %)
Allianz Invest Klassisch: Ausgabeaufschlag: bis zu 3,5 %,
Verwaltungsgebühr zzt. 0,27 % (max. 0,45 %)
Rückfragehinweis:
Mag. Manfred Rapolter, MA Unternehmenskommunikation Allianz Gruppe in Österreich Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien Tel: 01/878 07 - 80690, Fax: - 40261 E-Mail: [email protected] Internet: http://www.allianz.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AEV






