Kaltenegger zu Wrabetz-Kandidatur: "Gefährliche Drohung" für das Unternehmen und die ORF-Gebührenzahler

Bleibt Wrabetz ORF-Generaldirektor, findet sich ORF in zehn Jahren in der völligen Bedeutungslosigkeit wieder

Wien, 05. April 2011 (ÖVP-PD) Die heute bekannt gegebene Kandidatur von Alexander Wrabetz für die Wahl des ORF-Generaldirektors stellt für ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger "eine gefährliche Drohung für das Unternehmen selbst sowie für alle ORF-Gebührenzahler, die das Recht auf eine partei-politisch unabhängige Berichterstattung haben," dar. Gerade diese Unabhängigkeit wollte bzw. konnte Wrabetz nicht gewährleisten, vielmehr habe sich die ORF-Führung mit Haut und Haaren der Löwelstraße unterworfen. Der Wrabetz-ORF sei in den vergangenen Jahren leider auch nicht durch ein hervorragendes, unverwechselbares, hochqualitatives, öffentlich-rechtliches Österreich-Programm aufgefallen, sondern vielmehr durch öffentlich ausgetragene, gegenseitige Beflegelungen des ORF-Managements, durchsichtige und von der Löwelstraße geforderte Postenbesetzungen sowie durch rapide sinkende TV-Quoten aufgrund von Programm-Flops, die Wrabetz als Hauptverantwortlicher zu verantworten hat." ****

"Eine Wiederwahl Wrabetz' zum ORF-Generaldirektor wäre schlecht für das gesamte Unternehmen", so Kaltenegger weiter. "Wenn Wrabetz ORF-Generaldirektor bleibt, findet sich das größte Medienunternehmen Österreichs in spätestens zehn Jahren in der völligen Bedeutungslosigkeit wieder. Das haben sich die vielen hervorragenden ORF-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter sowie auch die Österreicherinnen und Österreicher, die den ORF mit ihren Gebühren finanzieren, nicht verdient", betont der ÖVP-General, und abschließend: "Der ORF muss wieder zur Ruhe kommen. Das wird mit Wrabetz aber nicht gelingen, sondern nur mit einer neuen, unabhängigen ORF-Führung."

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