Boehringer Ingelheim RCV: Dynamisches Wachstum in Mittel- und Osteuropa / Anhaltend hohe Forschungsinvestitionen

Wien (OTS) - Im 125. Jahr seines Bestehens setzte das forschende pharmazeutische Unternehmen Boehringer Ingelheim seine erfolgreichen Aktivitäten fort, innovative Medikamente für Mensch und Tier zu erforschen und zu entwickeln.

Die österreichische Tochtergesellschaft Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna (RCV) mit Sitz in Wien und Geschäftsverantwortung für mehr als 30 Länder, erzielte 2010 Erlössteigerungen von +11,9 Prozent (Erlöse 2010 EUR 667,7 Mio gegenüber 2009 EUR 596,8 Mio). Damit setzte das Unternehmen sein Wachstum in der Region Mittel- und Osteuropa erfolgreich weiter fort.

Im größten Bereich der verschreibungspflichtigen Arzneimittel verzeichnete Boehringer Ingelheim 2010 eine eindrucksvolle Entwicklung. Zu den Erlössteigerungen von +17 Prozent auf EUR 423,8 Mio trugen insbesondere die Länder Osteuropas und Zentralasiens bei. In diesen ist es dem Unternehmen auch 2010 gelungen, mit innovativen Produkten seine Präsenz weiter zu stärken und wiederum schneller zu wachsen als der Gesamtmarkt.

Im zweistelligen Bereich wuchs auch das Geschäft mit rezeptfreien Präparaten (+ 20,3 Prozent auf EUR 124,2 Mio). Auch in diesem Segment konnte Boehringer Ingelheim in den meisten Ländern schneller wachsen als der Markt. Die Sparte Tiergesundheit erreichte 2010 eine außerordentliche Wachstumssteigerung mit einer Erhöhung der Erlöse um +58,8 Prozent auf EUR 20,8 Mio.

Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna zählt mit 1110 Mitarbeitern in Wien und Forschungsaufwendungen von EUR 143 Mio weiterhin zu den bedeutendsten Unternehmen und Arbeitgebern im österreichischen Life Science-Bereich.

Pharmageschäft Österreich

In einem äußerst schwierigen Umfeld konnte sich Boehringer Ingelheim 2010 dennoch gut behaupten. Die Erlöse der verschreibungspflichtigen Arzneimittel stiegen um +6,3 Prozent auf EUR 64,6 Mio. Kernpräparate waren SPIRIVA(R) zur Behandlung von COPD (chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung) sowie SIFROL(R) zur Therapie des Morbus Parkinson und des Syndroms der unruhigen Beine. Der Bereich der rezeptfreien Medikamente wuchs um +3,2 Prozent auf EUR 13.0 Mio. Zu den wichtigsten Marken, die auch den Großteil zum Wachstum beisteuerten, zählten das Schmerzmittel THOMAPYRIN(R) sowie DULCOLAX(R) zur Behandlung von Verstopfung. Beide Produkte waren Marktführer in der jeweiligen Kategorie.

Krebsforschung und klinische Forschung

Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna ist das Forschungszentrum für Onkologie im weltweiten Unternehmensverband. Ziel ist die Entwicklung noch besser wirksamer Krebsmedikamente mit geringeren Nebenwirkungen im Vergleich zu bisher verfügbaren Präparaten. Derzeit befinden sich zwei Wirkstoffe in der letzten Phase der Entwicklung: BIBW 2992 (TomtovokTM), eine Substanz, die das ungehinderte Wachstum der Krebszellen verhindert; BIBF 1120 (VargatefTM) unterbindet die Bildung neuer Blutgefäße zur Versorgung von Tumoren.

Das Boehringer Ingelheim RCV in Wien koordiniert und plant die Konzernaktivitäten im gesamten Bereich der klinischen Forschung und Arzneimittelzulassung in Mittel- und Osteuropa (inkl. Österreich und der Schweiz) sowie in Israel, der Türkei und Südafrika. 2010 wurden insgesamt 91 klinische Studien in 25 Ländern der betreuten Region vorbereitet und durchgeführt. Boehringer Ingelheim zählt damit zu den forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Österreich sowie Mittel- und Osteuropa.

Weltweite Stärkung des Biopharmaziegeschäftes

Boehringer Ingelheim ist eines der führenden Unternehmen in der Auftragsentwicklung und -produktion von Biopharmazeutika und baut seine weltweite Präsenz nun weiter aus. Die Übernahme des ehemaligen Amgen-Standortes Fremont (USA) im März dieses Jahres wird es dem Unternehmen ermöglichen, das globale Auftragsproduktionsgeschäft, einschließlich der Aktivitäten im Bereich der Prozessentwicklung und Produktion neuer biologischer Wirkstoffe, zu stärken.

Am Standort Wien konnte im vergangenen Jahr die Auftragsherstellung von bereits zugelassenen Produkten weiter gesteigert werden. Der Anteil der Herstellung von Substanzen für die klinische Forschung erfolgt zum Großteil im Auftrag von Drittfirmen. Marktbedingt geringere Abnahmemengen und Verzögerungen in der klinischen Entwicklung bei unseren Kunden führten 2010 in der Biopharmazie zu einem Rückgang der Umsatzerlöse.

Tiergesundheit

Der Bereich Tiergesundheit weitete sein Geschäftsgebiet im Vorjahr bis in die Russische Föderation aus. Dies führte wieder zu einer sehr dynamischen Entwicklung mit Erlössteigerungen von + 58,8 Prozent gegenüber 2009. Das Unternehmen wird sich auch in den kommenden Jahren neben dem österreichischen Markt verstärkt auf die osteuropäischen und zentralasiatischen Märkte konzentrieren.

Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna

Das Regional Center Vienna trägt die Verantwortung für das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, rezeptfreien Präparaten sowie Tierarzneimitteln von Boehringer Ingelheim in Österreich sowie in mehr als 30 Ländern der Region Mittel- und Osteuropa. Darüber hinaus wird von Wien aus die gesamte klinische Forschung der Region gesteuert. Wien ist Zentrum für Krebsforschung sowie Standort für biopharmazeutische Entwicklung und Produktion im internationalen Unternehmensverband. Auch in der Grundlagenforschung engagiert sich Boehringer Ingelheim und ist hier mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie Wien (IMP) vertreten. Damit zählt Boehringer Ingelheim zu den forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Österreich. Insgesamt erzielte das Regional Center Vienna im Geschäftsjahr 2010 Gesamterlöse in der Höhe von EUR 667,7 Mio und beschäftigte in der Region Mittel- und Osteuropa 2768 Mitarbeiter.

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