- 04.04.2011, 13:43:52
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Gesundheitsministerium veröffentlicht Ergebnisse der laufenden Kontrollen der Lebensmittel-Direktimporte aus Japan
Stöger: "Fordere Überdenken der Grenzwerte" - Bisher importierte Lebensmittel alle mit Werten unter der Nachweisgrenze
Wien (OTS/BMG) - Nach dem Unfall im Kernkraftwerk Fukushima werden
alle Direktimporte von japanischen Lebensmitteln nach Österreich zu
100 Prozent kontrolliert. Im Sinne der größtmöglichen Transparenz
werden alle Kontrollergebnisse auf der Homepage des
Gesundheitsministeriums www.bmg.gv.at veröffentlicht. Diese Liste
wird laufend aktualisiert. Bei keinen seit dem Unfall importierten
Lebensmitteln konnten Jod-131 oder Cäsium-134 und 137 nachgewiesen
werden.
"Beim informellen Treffen der Gesundheitsminister im ungarischen
Gödöllö werde ich am Dienstag den EU-Kommissar für Gesundheit und
Verbraucherschutz, John Dalli, nochmals auf den österreichischen
Standpunkt hinweisen", so Gesundheitsminister Alois Stöger. "Ich habe
dazu gefordert, das Thema der japanischen Lebensmittelimporte in
einem eigenen Tagesordnungspunkt zu behandeln. Dort werde ich
nochmals auf eine Senkung der Grenzwerte drängen und wenn die
laufenden Kontrollen ergeben, dass die Radioaktivitätswerte von
japanischen Produkten ansteigen, ist auch ein generelles Importverbot
japanischer Lebensmittel in die EU aus meiner Sicht sinnvoll. Dies
habe ich bereits letzte Woche in einem Brief an die EU-Kommission
gefordert", so Stöger: "Laut Auskunft aller Experten sind die derzeit
von der Kommission festgelegten Grenzwerte nicht
gesundheitsschädlich, aber unnötig hoch und tragen zur Verunsicherung
der Konsumenten bei."
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Gesundheit Thomas Kvicala, Pressesprecher Radetzkystraße 2, 1030 Wien Tel.: +43/1/71100-4506 mailto:[email protected] http://www.bmg.gv.at
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