- 04.04.2011, 13:06:36
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Klimafreundliche Mobilität: Vorarlberg baut Infrastruktur weiter aus
Auftakt zum VCÖ-Mobilitätspreis 2011
Bregenz (OTS/VLK) - Die Infrastruktur ist die Basis für das
Mobilitätsverhalten der Menschen. Vorarlberg baut die Infrastruktur
für den Öffentlichen Verkehr und das Radfahren weiter aus. Damit
können die Treibhausgas-Emissionen und der Spritverbrauch deutlich
verringert werden. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) hat heute,
Montag. gemeinsam mit Landesrat Karlheinz Rüdisser und ÖBB-Postbus
den VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg gestartet. Gesucht sind
vorbildhafte Infrastrukturprojekte für eine nachhaltige Mobilität.
Die EU will die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent
verringern. "Dieses Ziel ist nur erreichbar, wenn die
Null-Emission-Mobilität - also Gehen und Radfahren - massiv zulegt
und die restliche Mobilität so effizient wie möglich abgewickelt
wird", sagte Bettina Urbanek vom VCÖ. Dafür braucht es entsprechend
mehr Infrastruktur für Gehen, Radfahren und Öffentlichen Verkehr -
die in Vorarlberg konsequent ausgebaut wird, betonte Landesrat
Rüdisser. Für den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur investiert
Vorarlberg (Gemeindeanteile nicht mitgerechnet) durchschnittlich
knapp drei Millionen Euro pro Jahr. "Der Schwerpunkt der
Radverkehrstrategie liegt auf der Förderung des Alltags-Radverkehrs",
sagte der Landesrat: So wird beispielsweise in diesem Frühjahr mit
der neuen Radbrücke zwischen Bregenz und Hard eine weitere
Verbesserung gerade für den Pendler-Verkehr geschaffen - Rüdisser:
"Immerhin 43 Prozent aller in Vorarlberg zurückgelegten Wege sind
kürzer als fünf Kilometer, hier sind noch deutliche Steigerungen des
Fahrradanteils möglich."
ÖPNV-Infrastruktur
Auch die Infrastruktur für den Öffentlichen Verkehr wird in
Vorarlberg sukzessive verbessert. Landesrat Rüdisser verwies auf die
vor wenigen Tagen beschlossenen Investitionen in Vorarlbergs
Bahn-Infrastruktur in Höhe von gut 170 Millionen Euro. Die bisher
getätigten Investitionen werden von den Vorarlbergerinnen und
Vorarlbergern honoriert: Die Zahl der Fahrgäste ist seit dem Jahr
2005 von 66,7 Millionen Euro auf 77 Millionen im Vorjahr gestiegen.
"Neben der Qualität und einem attraktiven Tarifangebot ist eine gute
Infrastruktur die dritte Säule für einen erfolgreichen öffentlichen
Verkehr," sagte ÖBB-Postbusmanager Gerhard Mayer: "Die Baumaßnahmen
im Bahnbereich in den letzten Jahren sind da zukunftsweisend."
Geld sparen - ÖPNV fahren
Durch eine Verlagerung des Verkehrs auf Bus und Bahn kann die
Klimabilanz deutlich verringert werden. Urbanek: "Eine Studie des VCÖ
hat gezeigt, dass sich ein Pendler auf der Strecke Feldkirch -
Bregenz durch den Umstieg vom Pkw auf Öffentliche Verkehrsmittel im
Schnitt 2.700 Euro pro Jahr spart." Während die Jahreskarte 444 Euro
pro Jahr kostet, belaufen sich die Gesamtkosten für den Pkw je nach
Größe zwischen 3.400 und 5.600 Euro pro Jahr, macht der VCÖ
aufmerksam.
Mobilitätspreis unter dem Motto "infrastrukturen mit zukunft"
Auch heuer laden VCÖ, Land Vorarlberg und ÖBB-Postbus zur
Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis ein. Unter dem Motto
"infrastrukturen mit zukunft" werden vorbildhafte Projekte, die
Infrastrukturen für eine nachhaltige Mobilität schaffen, gesucht. Am
VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg können Betriebe, Gemeinden,
Unternehmen, Schulen, Universitäten und Organisationen aus Vorarlberg
mit umgesetzten Projekten teilnehmen, die den Energieverbrauch des
Verkehrs verringern. Für Privatpersonen gibt es einen eigenen
Ideenwettbewerb. Auch Videos können eingereicht werden.
Einreichunterlagen zum Mobilitätspreis sind direkt im Internet unter
www.vcoe.at erhältlich. Einreichschluss ist der 30. Juni 2011.
Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg Tel.: 05574/511-20141, Fax: 05574/511-920196 mailto:[email protected] http://www.vorarlberg.at/presse Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67
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