GRAS und VSSTÖ finanzieren fragwürdiges Polit-Beisl mit ÖH-Beiträgen

Mit 400.000 Euro aus Studierendenbeiträgen richtet die GRAS/VSSTÖ-ÖH der Uni Wien ein "Studibeisl" ein. Ziel des dubiosen Lokals: Billige Getränke und linke Polit-Diskussionen

Wien (OTS) - Für die Studierenden der Universität Wien bot die gestrige Sitzung der ÖH-Bundesvertretung eine böse Überraschung. Rund 400.000 Euro aus ÖH-Beiträgen, das entspricht den Beiträgen von sage und schreibe mehr als 24.000 Studierenden, werden trotz energischer Proteste der AktionsGemeinschaft nun tatsächlich für die Finanzierung eines ÖH-Propagandalokals verwendet: "Das ist Missbrauch von ÖH-Beiträgen der Studierenden", wettert Jan-Philipp Schifko, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft und zieht den Vergleich zu anderen Universitäten: "Während andere ÖHs Feste organisieren um mit den Einnahmen noch mehr Service für Studierende bieten zu können, missbrauchen die grüne GRAS und der rote VSSTÖ die Beiträge der Studierenden um ein dubioses Beisl zu finanzieren".

Während bereits die ÖH der Uni Wien den berechtigten Zorn vieler Studierender über diesen Missbrauch von Studierendengeld ignoriert hat, haben nun auch die Bundesorganisationen von GRAS und VSSTÖ ihren Uni-Wien-Ablegern die Mauer gemacht. Bei der Sitzung der ÖH-Bundesvertretung hat die AktionsGemeinschaft beantragt, dass sich die Bundes-ÖH klar gegen diesen Missbrauch von ÖH-Beiträgen ausspricht und dieses Geld stattdessen in Projekte für sozial bedürftige Studierende investiert werden soll. Offenbar aus Angst vor einer peinlichen Abstimmungsniederlage wurde dieser Antrag mittels Geschäftsordnungstrick von der ÖH-Führung boykottiert und somit verhindert. "Wieder einmal haben sich GRAS und VSSTÖ gegen die Interessen der Mehrheit der Studierenden gestellt und missbrauchen ÖH-Beiträge für dubiose Projekte", kritisiert AktionsGemeinschaft-Obmann Schifko das undemokratische Verhalten der ÖH-Führung.

Obwohl die Studierenden das "Studibeisl" ungefragt finanzieren müssen, wird das Lokal selbst wohl nur mit kleinem Besucherandrang rechnen können. Die Anforderungen, um das "Studibeisl" überhaupt betreten zu dürfen, sind nämlich ziemlich detailliert und streng:
Besucher dieser Lokalität müssen laut offizieller Regelung neben "antiheteronormativ", "antiklerikal" und "antikapitalistisch" trotz dieser offenkundig absurden Einschränkungen kurioserweise auch noch "antidiskriminierend" sein.

"Wer will schon in ein Lokal gehen, in dem offenbar Denk- und Redeverbote herrschen, wo politische Meinung wie in totalitären System vorgeschrieben wird und Weltoffenheit dort endet, wo jemand seine eigene Meinung haben könnte", fragt AktionsGemeinschaft-Obmann Schifko und vermutet, dass das Studibeisl "zu einem Treffpunkt kommunistischer Splittergruppen wird, deren Getränkekonsum die Studierenden finanzieren müssen".

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