• 02.04.2011, 11:20:31
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GRAS und VSSTÖ finanzieren fragwürdiges Polit-Beisl mit ÖH-Beiträgen

Mit 400.000 Euro aus Studierendenbeiträgen richtet die GRAS/VSSTÖ-ÖH der Uni Wien ein "Studibeisl" ein. Ziel des dubiosen Lokals: Billige Getränke und linke Polit-Diskussionen

Wien (OTS) - Für die Studierenden der Universität Wien bot die
gestrige Sitzung der ÖH-Bundesvertretung eine böse Überraschung. Rund
400.000 Euro aus ÖH-Beiträgen, das entspricht den Beiträgen von sage
und schreibe mehr als 24.000 Studierenden, werden trotz energischer
Proteste der AktionsGemeinschaft nun tatsächlich für die Finanzierung
eines ÖH-Propagandalokals verwendet: "Das ist Missbrauch von
ÖH-Beiträgen der Studierenden", wettert Jan-Philipp Schifko,
Bundesobmann der AktionsGemeinschaft und zieht den Vergleich zu
anderen Universitäten: "Während andere ÖHs Feste organisieren um mit
den Einnahmen noch mehr Service für Studierende bieten zu können,
missbrauchen die grüne GRAS und der rote VSSTÖ die Beiträge der
Studierenden um ein dubioses Beisl zu finanzieren".

Während bereits die ÖH der Uni Wien den berechtigten Zorn vieler
Studierender über diesen Missbrauch von Studierendengeld ignoriert
hat, haben nun auch die Bundesorganisationen von GRAS und VSSTÖ ihren
Uni-Wien-Ablegern die Mauer gemacht. Bei der Sitzung der
ÖH-Bundesvertretung hat die AktionsGemeinschaft beantragt, dass sich
die Bundes-ÖH klar gegen diesen Missbrauch von ÖH-Beiträgen
ausspricht und dieses Geld stattdessen in Projekte für sozial
bedürftige Studierende investiert werden soll. Offenbar aus Angst vor
einer peinlichen Abstimmungsniederlage wurde dieser Antrag mittels
Geschäftsordnungstrick von der ÖH-Führung boykottiert und somit
verhindert. "Wieder einmal haben sich GRAS und VSSTÖ gegen die
Interessen der Mehrheit der Studierenden gestellt und missbrauchen
ÖH-Beiträge für dubiose Projekte", kritisiert
AktionsGemeinschaft-Obmann Schifko das undemokratische Verhalten der
ÖH-Führung.

Obwohl die Studierenden das "Studibeisl" ungefragt finanzieren
müssen, wird das Lokal selbst wohl nur mit kleinem Besucherandrang
rechnen können. Die Anforderungen, um das "Studibeisl" überhaupt
betreten zu dürfen, sind nämlich ziemlich detailliert und streng:
Besucher dieser Lokalität müssen laut offizieller Regelung neben
"antiheteronormativ", "antiklerikal" und "antikapitalistisch" trotz
dieser offenkundig absurden Einschränkungen kurioserweise auch noch
"antidiskriminierend" sein.

"Wer will schon in ein Lokal gehen, in dem offenbar Denk- und
Redeverbote herrschen, wo politische Meinung wie in totalitären
System vorgeschrieben wird und Weltoffenheit dort endet, wo jemand
seine eigene Meinung haben könnte", fragt AktionsGemeinschaft-Obmann
Schifko und vermutet, dass das Studibeisl "zu einem Treffpunkt
kommunistischer Splittergruppen wird, deren Getränkekonsum die
Studierenden finanzieren müssen".

Rückfragehinweis:
Stephan Mlczoch
Pressesprecher der AktionsGemeinschaft
Tel.: 0664 7676031
mailto:[email protected]
www.aktionsgemeinschaft.at

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