SPÖ Kärnten bleibt bei Veto gegen EU-Beitritt Kroatiens, sollte Krsko nicht abgeschaltet werden

Kaiser: Es müssen harte Verhandlungen mit Kroatien und Slowenien geführt werden, an deren Ende das Atomkraftwerk vom Netz genommen wird.

Klagenfurt (OTS) - "Krsko muss so rasch wie möglich vom Netz genommen werden. Diesbezüglich müssen die EU-Verantwortlichen und die Bundesregierung Gespräche mit den Atomkraftwerkseigentümern Slowenien und Kroatien aufnehmen und hart verhandeln", fordert SPÖ-Landesvorsitzender LHStv. Peter Kaiser in der aktuellen Atomkraftwerksdiskussion.

Die SPÖ Kärnten steht jedenfalls zu ihrem Wort. "In Verhandlungen müssen alle Möglichkeiten auf den Tisch, als letzte Konsequenz auch ein mögliches Veto gegen den Beitritt Kroatiens zur EU", bekräftigt Kaiser. Denn immerhin gehe es um die Schließung eines Atomkraftwerkes, das auf einer Erdbebenlinie steht.

"Verhärtete Standpunkte sind nur mit drastischen Mitteln aufzuweichen. Natürlich müssen wir Kroatien und Slowenien beim Atomausstieg hilfreich zur Seite stehen, um die Energiewende in den beiden Staaten zu schaffen", schließt Kaiser.

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