"Gendersensitive medicine - a better healthcare for men and women!"

Wien (OTS) - Unter diesem Titel findet heuer am 8. April 2011 zum zweiten Mal das Symposium "Global Health and Gender" im Rahmen der 4. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin (ÖGGSM) in Wien statt. Die Eröffnung des Symposiums wird unter anderen die Erste Präsidentin des Österreichischen Nationalrates Frau Mag. Barbara Prammer vornehmen.

Mit großer Spannung wird das Impulsreferat von Prof. Dr. Marianne Legato von der Columbia University, New York, der Grande Dame der Genderspecific Medicine und Internationale Ehrenpräsidentin der ÖGGSM, erwartet.

Ihre Teilnahme an diesem Symposium haben international renommierte Expertinnen und Experten wie BM aD Dr. Andrea Kdolsky oder Prof. Dr. Rainer Münz zugesagt. Frau Dr. Kdolsky spricht zum Thema "The future of healthcare systems", während Prof. Münz unter dem Titel "Demographic change and its implications for our society" die demographischen Veränderungen unserer Gesellschaft durch die Zunahme der Lebenserwartung und die Abnahme der Geburtenrate erläutern wird.

Prof. Mooli Lahad, Begründer und Direktor des Instituts für Dramatherapie und Spezialist für Psychotraumatologie in Israel, wird auf die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Erleben und in der Verarbeitung von Psychotraumata und die Therapie des psychotraumatischen Stresssyndrom (PTS) eingehen, während Prof. Dr. Marek Glezerman, Präsident der International Society und der Israel Society for Gender Medicine, in seinem Vortrag "The vulnerable man" erklären wird, warum das männliche Geschlecht verletzlicher als das weibliche ist.

Dass es auch bei der Spielsucht geschlechtsspezifische Unterschiede gibt, wird Frau Prof. Dr. Gabriele Fischer, Leiterin der Drogenambulanz und Spezialistin für Suchtforschung und -therapie an der Wiener Medizinischen Universität, in ihrem Referat beleuchten. Sexuelle Belästigung und Vergewaltigung stellen bei Armeen, in denen auch Frauen Dienst tun, weltweit ein nicht zu unterschätzendes Problem dar. Prof. Marten Meijer von der Fakultät für Militärwissenschaften der Niederländischen Verteidigungsakademie wird an Hand von zwei Fällen von sexueller Belästigung in der Niederländischen Marine die Änderungen der Richtlinien im Umgang von weiblichen und männlichen Militärpersonen darlegen.

Am 9. April folgt der nationale Teil der Jahrestagung der ÖGGSM. Die wissenschaftlichen Sitzungen werden die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Umweltbelastung, der Gewalt, bei Infektionen und der Herzinsuffizienz bearbeiten.

Internationales Symposium "Global Health and Gender"

Datum: 8.4.2011, um 09:00 Uhr

Ort:
Hotel De France, Wien
1010 Wien

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Michael Eisenmenger
0676/3173355
eisenmenger.urology@medicalnet.at
http://www.gendermedizin.at/

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