Keine verkürzte Sicht in der Kreuzdebatte

Religion ist mehr als nur Privatsache

Salzburg (OTS) - Auch nach den jüngsten Urteilen, sowohl des EGM (Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte) als auch des österreichischen Verfassungsgerichtshof in Sachen "Kreuz im öffentlichen Raum" ist die Diskussion nicht zu Ende.

In einer aktuellen Umfrage des Imas Institutes haben sich 70% der Bevölkerung für den Verbleib von Kreuzen in Klassenzimmern und öffentlichen Räumen ausgesprochen und sogar 80% der ÖsterreicherInnen betonen die christlichen Wurzeln des Landes trotz Kirchenaustrittswelle. Die Rolle von Religion in einer Gesellschaft deutet damit klar über das Private hinaus.

Kommenden Mittwoch, 6. April veranstaltet St. Virgil Salzburg einen prominent besetzten Dikussionstag zu diesem Thema. St. Virgil und dem Salzburger Kardinal König Institut ist es ein Anliegen den Dialog mit Andersdenkenden sowie Glaubenden und Nichtglaubenden im Sinne Kardinal Königs weiterzuführen. Diese Veranstaltung ist der Auftakt einer Dialogreihe mit dem Titel "Über Kreuz".

Kreuz, Minarett, Kopftuch - aktuelle Fragestellungen

"Wir sehen es daher als unsere Aufgabe den Beitrag den Religion generell im gesellschaftlichen Zusammenleben leisten kann, deutlich zu machen, so Mag. Jakob Reichenberger, Verantwortlicher dieser Dialogveranstaltung. Die Debatte, die vom Stammtisch, über die Schulbehörden bis zum Verfassungsgerichtshof geführt wird, auf Äußerlichkeiten bzw. juristische Spitzfindigkeiten zu reduzieren, wäre falsch.

Neben dem religionswissenschaftlichen Aspekt von Prof. Dr. Dorothea Lüddeckens aus Zürich bringt Prof. Dr. Kurt Seelmann aus Basel rechtsphilosophische Perspektiven ein. Zu medienpolitischen Aspekten ist Evelyn Finger, Ressortleiterin Glauben und Zweifeln der Wochenzeitung Die Zeit aus Hamburg zu Gast.

Zeige mir wie Du mit religiösen Symbolen umgehst, und ich sage Dir......

In Europa liegt die Herausforderung besonders in der Integration verschiedener Religionen in säkularen Gesellschaften. In diesen Transformationsprozessen verdichten sich die Fragen oft am Umgang mit religiösen Symbolen und natürlich birgt Religion auch Konfliktpotential. "Das österreichische Modell des Umgangs mit Religionsgemeinschaften hat gerade in diesem Zusammenhang Beispielcharakter auf europäischer Ebene. Durch eine Gleichbehandlung anerkannter Religionsgmeinschaften wird auch der Dialog unter den Religionen gefördet " erläutert Mag. Jakob Reichenberger weiter.

Anmeldung, Infos und Interviewanfragen:
Unter folgendem Link erhalten Interessierte und JournalistInnen alle Detailinformationen.
http://www.virgil.at/Religioese-Symbole-im-oeffentlichen-Raum.c2023.7
c8b1f0f6d.165.0.html Mag. Jakob Reichenberger (Tel. 0662-65901-535) oder ich stehen Ihnen für weitere Rückfragen oder der Vereinbarung von Interviewterminen mit den Vortragenden gerne zur Verfügung.

Mit besten Dank für Ihr Interesse.

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