- 29.03.2011, 13:00:21
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SPÖ Schlagholz: FPK startet Ablenkungsmanöver von Connect-Affäre
Mit ihrer Veräußerung hat die SPÖ Kärnten ihren ehemaligen Betrieben den Neustart ermöglicht und den Großteil der Jobs abgesichert. Niemand hat bisher FPK-Connect-Produkte gesehen!
Klagenfurt (OTS) - "Die SPÖ Kärnten hat ihre Firmenbeteiligungen
vergangenes Jahr bekanntlich deshalb abgegeben damit die Standorte
und der Großteil der Jobs abgesichert werden. Derzeit hält die SPÖ
über die Media Beteiligungs GmbH 50 Prozent an der Kärntner
Buchhandlung. Wie bei der Kärntner Druckerei und der KTZ standen und
stehen auch der Buchhandlung die möglichen Gewinne zur Verfügung, um
Standorte, Jobs und eine innovative Entwicklung sicher zu stellen.
Unsere Arbeit ist transparent, im Gegensatz zu den jüngst in News
bekannt gewordenen FPK-Geschäften", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer
LAbg. Hans-Peter Schlagholz klar, nach dem FPK-LR Dobernig heute die
Offenlegung der Firmenbeteiligungen aller im Landtag vertreten
Parteien gefordert hat.
Dabei handle es sich nur um ein Ablenkungsmanöver von der
FPK-Connect-Affäre, ist Schlagholz überzeugt. "Während über Connect
Geschäfte hin zum Land und zu landesnahen Betrieben angebahnt und
dafür Provisionen kassiert worden sein sollen, ohne das ein Produkt
ersichtlich ist, haben wir unseren Betrieben in den vergangenen
Jahren nie Kapital entzogen", so Schlagholz weiter.
Wenn Dobernig in einer Aussendung behauptet, die Kärntner Druckerei
und die KTZ hätten von der Landesregierung in den vergangenen Jahren
Aufträge im Wert von rund 2,5 Millionen Euro erhalten, ist dies nur
die halbe Wahrheit. "Die Betriebe haben immer offizielle Offerte
gestellt und wurden von Abteilungen des Landes auf Grund der guten
Qualität ihrer Produkte mit Aufträgen betraut. Zudem beinhalteten
die Aufträge von Landesabteilungen, die sowohl unter Freiheitlicher,
ÖVP und SPÖ Führung standen, die unterschiedlichsten
Aufgabenstellungen, deren Produkte klar nachweisbar sind", weist
Schlagholz auf einen nachvollziehbaren Ablauf hin.
Im Gegensatz dazu sind die Geschäfte der FPK-Agentur Connect zu
sehen. "Dobernig führt in seiner Aussendung die Connect ins Treffen,
die vom Land nur Aufträge im Wert von wenigen Tausend Euro erhalten
haben soll. Aber wo ist die Leistung? Welche Produkte stehen den
Rechnungen gegenüber? Darüber hinaus stellt sich die Frage, was ist
mit den anderen FPK nahen Agenturen, Zeitungen usw. die nachweislich
Aufträgen aus Freiheitlich geführten Referaten des Landes erhalten
und zusätzlich Aufträge für die FPK abwickeln: wie viel hat das Land
an sie gezahlt? ", schließt Schlagholz.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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