ÖOC-Generalsekretär Mennel: "Roth erhält vom ÖOC keinen Cent"

Urteil gegen Roth hat keine rechtlichen Folgen für das ÖOC

Wien/Oberwaltersdorf (OTS) - ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel weist das Ansinnen von Strategieberater Erwin Roth, das ÖOC solle seine offene Honorarforderung in der Höhe von 336.000 Euro bezahlen, entschieden zurück. Roths Schadensersatzbegehren in Höhe von 336.000 Euro im Zuge einer Privatklage gegen den früheren ÖOC-Präsidenten Leo Wallner wurde vom Gericht vergangene Woche abgelehnt. Roth wurde vielmehr zum Ersatz der Gerichtskosten von insgesamt rund 35.000 Euro an Leo Wallner und das ÖOC als Nebenintervenient verurteilt. Dennoch leitet Roth aus dem Urteil einen Anspruch auf Schadenersatz gegen das ÖOC ab. ÖOC-Generalsekretär Mennel: "Das ist juristisch so, wie wenn ein Mathematiker behauptet, zwei und zwei sind fünf. Aber vielleicht haben manche Lobbyisten ein nicht logisch nachvollziehbares Verhältnis zu Zahlen. Roth erhält vom ÖOC keinen Cent."

Etwaigen Klagen Roths steht man im ÖOC gelassen gegenüber. Roth hätte mit seinem Förderverein für ein Konzept für die Olympiabewerbung der Stadt Salzburg für die Olympischen Spiele 2014 90.000 Euro im Monat bekommen sollen. Ein Vertrag mit dem ÖOC existiert dafür jedoch nicht. Auch Herbert Hübel, Rechtsanwalt des ÖOC, kann aus dem Urteil keine Rechtsfolgen ableiten, die das ÖOC zur Zahlung der Forderung Roths verpflichten. Hübel: "Ich habe dem Anwalt von Herrn Roth bereits dargelegt, dass die Auffassung seines Mandanten jeder Rechtsgrundlage entbehrt."

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Dr. Peter Mennel, Generalsekretär des ÖOC, mennel@olympia.at
Dr. Herbert Hübel, Rechtsanwalt des ÖOC, office@lhl.at

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