FPK-Darmann: Petzner soll auch als Nationalratsabgeordneter gehen

Es ist symptomatisch, dass Petzner nur die ehrenamtliche Funktion des geschäftsführenden Landesparteiobmanns zurücklegt, aber nicht sein gut dotiertes Nationalratsmandat.

Klagenfurt (OTS) - In der Diskussion rund um die Führerschein-Affäre von BZÖ-Nationalratsabgeordneten Stefan Petzner fordert nun FPK-Klubobmannstellvertreter Mag. Gernot Darmann Konsequenzen: "Es hat an sich schon eine verheerende Vorbildwirkung, wenn ein Abgeordneter auf der Autobahn mit 180 km/h unterwegs ist und seinen Führerschein verliert. Wenn aber der gleiche Abgeordnete dann noch zugibt, dass er nach seiner Führerscheinabnahme ohne Lenkerberechtigung unterwegs war und weder Einsicht noch Schuldbewusstsein hinsichtlich seines Fehlverhaltens an den Tag legt, ist das für mich ein Zeichen von gröbster Verantwortungslosigkeit." Petzner solle daher die Verantwortung übernehmen und nicht nur seine Parteifunktion als geschäftsführender Landesparteiobmann des Kärntner BZÖ, sondern auch sein Nationalratsmandat zurücklegen, wie dies jeder Mensch mit Anstand und Charakter in einer solchen Situation tun würde. "Es ist übrigens symptomatisch für das Sittenbild von Stefan Petzner, dass dieser nur die ehrenamtliche Funktion des geschäftsführenden Parteiobmanns zurücklegt, aber nicht sein gut dotiertes Nationalratsmandat", so Darmann.

Darmann erinnert daran, dass der ÖVP-Abgeordnete Kapeller nach der Affäre um die widerrechtliche Benutzung eines Behindertenparkplatzes wenigstens die Konsequenzen gezogen und sein Mandat niedergelegt hat. "Ein solches Verhalten erwarte ich mir auch von Petzner", betont Darmann. Da Petzner zudem in den Medien widersprüchliche Angaben über die Ereignisse getätigt habe und auch der Verdacht naheliegt, dass er bei einer Verkehrskontrolle den Beamten bewusst nicht die Wahrheit gesagt habe (Petzner soll nämlich laut Bericht der "Kronen Zeitung" bei der Routinekontrolle der Polizei behauptet haben, er habe seinen Führerschein zuhause vergessen), fordert Darmann daher eine sofortige lückenlose Aufklärung der Affäre. Dies vor allem auch deshalb, weil es Gerüchte gibt, dass der BZÖ-Nationalratsabgeordnete nicht nur einmal ohne Schein unterwegs war.

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