• 23.03.2011, 15:08:58
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Bundesschülervertretung: Prammer versperrt Schülerinnen und Schülern die Türe zum Parlament

Nationalratspräsidentin Prammer erteilt der Anfrage der Bundesschülervertretung für das 3. Österreichische Schülerparlament kategorisch eine Absage.

Wien (OTS) - Zum insgesamt dritten Mal wird am kommenden
Wochenende das Österreichische Schülerparlament stattfinden. Aus 9
Bundesländern werden sich mehr als 120 Schülerinnen und Schüler der
aktuellen Bildungsdebatte stellen und durch neue Forderungen frischen
Wind in die Schulpolitik bringen - eine Veranstaltung der Gegenwart
und Zukunft. Umso mehr ist Österreichs Bundesschulsprecher Philipp
Pinter verärgert: "Dass den Schülerinnen und Schülern des
Österreichischen Schülerparlaments der Zugang zum Parlamentsgebäude
versperrt wird, ist eine Farce. Die höchsten Vertreter Österreichs
möchten eine Politik zum Anfassen und stellen an sich selbst den
Anspruch auch Politik für junge Menschen zu betreiben? Dann sollte
sich Nationalratspräsidentin Prammer Gedanken machen, ob sie damit
der Jugend nicht Barrikaden aufzwingt und Steine in den Weg legt!"

Am 28. März 2011 hätte die Plenarsitzung mit 120 Delegierten im
Nationalratssitzungssaal stattfinden sollen. "Als höchste
Repräsentantin sollte es Frau Prammer ein Anliegen sein, dass
Österreichs Schülerinnen und Schüler diese Veranstaltung, die von der
Interessenvertretung der 1,2 Millionen Schülerinnen und Schülern -
der Bundesschülervertretung - organisiert wird, im Nationalrat
erleben sollen", ist Bundesschulsprecher Pinter enttäuscht von der
Signalwirkung des Hohen Hauses.

"Öffentlich Wasser predigen, und heimlich Wein trinken - das kommt
Heuchelei gleich. Wir als Bundesschülervertretung erteilen dieser
Methodik eine klare Absage. Die über 120 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer des 3. Österreichischen Schülerparlaments werden der
Politik beweisen, dass wir Jugendliche alles andere als
politikverdrossen sind und dass konstruktive und umsetzbare
Forderungen nur von den Betroffenen selbst - also von uns
Schülerinnen und Schülern zu erwarten sind" freut sich Pinter
besonders auf die kommende Plenarsitzung, welche nun im Sitzungssaal
des NÖ Landtages stattfinden wird

Rückfragehinweis:
Philipp Pinter, Bundesschulsprecher
Tel.: 0664 960 15 72; Mail: [email protected]

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