Bundesschülervertretung: Prammer versperrt Schülerinnen und Schülern die Türe zum Parlament

Nationalratspräsidentin Prammer erteilt der Anfrage der Bundesschülervertretung für das 3. Österreichische Schülerparlament kategorisch eine Absage.

Wien (OTS) - Zum insgesamt dritten Mal wird am kommenden
Wochenende das Österreichische Schülerparlament stattfinden. Aus 9 Bundesländern werden sich mehr als 120 Schülerinnen und Schüler der aktuellen Bildungsdebatte stellen und durch neue Forderungen frischen Wind in die Schulpolitik bringen - eine Veranstaltung der Gegenwart und Zukunft. Umso mehr ist Österreichs Bundesschulsprecher Philipp Pinter verärgert: "Dass den Schülerinnen und Schülern des Österreichischen Schülerparlaments der Zugang zum Parlamentsgebäude versperrt wird, ist eine Farce. Die höchsten Vertreter Österreichs möchten eine Politik zum Anfassen und stellen an sich selbst den Anspruch auch Politik für junge Menschen zu betreiben? Dann sollte sich Nationalratspräsidentin Prammer Gedanken machen, ob sie damit der Jugend nicht Barrikaden aufzwingt und Steine in den Weg legt!"

Am 28. März 2011 hätte die Plenarsitzung mit 120 Delegierten im Nationalratssitzungssaal stattfinden sollen. "Als höchste Repräsentantin sollte es Frau Prammer ein Anliegen sein, dass Österreichs Schülerinnen und Schüler diese Veranstaltung, die von der Interessenvertretung der 1,2 Millionen Schülerinnen und Schülern -der Bundesschülervertretung - organisiert wird, im Nationalrat erleben sollen", ist Bundesschulsprecher Pinter enttäuscht von der Signalwirkung des Hohen Hauses.

"Öffentlich Wasser predigen, und heimlich Wein trinken - das kommt Heuchelei gleich. Wir als Bundesschülervertretung erteilen dieser Methodik eine klare Absage. Die über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 3. Österreichischen Schülerparlaments werden der Politik beweisen, dass wir Jugendliche alles andere als politikverdrossen sind und dass konstruktive und umsetzbare Forderungen nur von den Betroffenen selbst - also von uns Schülerinnen und Schülern zu erwarten sind" freut sich Pinter besonders auf die kommende Plenarsitzung, welche nun im Sitzungssaal des NÖ Landtages stattfinden wird

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Philipp Pinter, Bundesschulsprecher
Tel.: 0664 960 15 72; Mail: philipp.pinter@schuelerunion.at

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