100% Wachstum bei Zeitarbeit bis 2013

Wien (OTS) -

  • USG People N.V. schafft 2010 ein Wachstum von 3 %
  • Start People Austria mit einem Plus von 57 % weiter über dem Branchenschnitt von + 15 %
  • Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai bringt neue Chancen für Österreich
  • Zeitarbeitsanteil am Arbeitsmarkt wird sich von derzeit 2% auf 4% erhöhen

Der an der Amsterdamer UNYSE Euronext notierte Personaldienstleister USG People N.V. konnte 2010 seinen Revenue um 3 % von Euro 3.001 Mio. auf Euro 3.099 Mio. erhöhen. Der auf Zeitarbeit und Personalberatung spezialisierte Konzern beschäftigte 2010 in 10 europäischen Ländern und 1400 Standorten 7.591 interne und 80.071 an Kunden überlassene Mitarbeiter. Start People Austria erwirtschaftete 2010 ein organisches Wachstum von 57 Prozent. Damit liegt Start People Austria weit über dem Marktwachstum der Zeitarbeits-Branche in Österreich (2010: 15 %). Start People Austria prognostiziert auch für die nächsten Jahre in Österreich eine verstärkte Nachfrage nach spezialisierter Zeitarbeit. Die Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai 2011 und der zunehmende europäische Wettbewerb um die besten Facharbeitskräfte werden den Anteil der Zeitarbeiter in Österreich von derzeit 2 % auf das derzeitige britische Niveau von ca. 4 % steigen lassen. Eric de Jong, COO USG People N.V. Zentral- und Westeuropa: "Wir sind in Österreich mit unserer Marke Start People Austria seit 1998 auf einem fulminanten Expansionskurs. Mit einem Umsatz-Plus von 57% in 2010 (im Vergleich zum Vorjahr) wächst Start People Austria damit deutlich schneller als der restliche österreichische Markt, der ein Wachstum von 15% aufweist. Start People Austria ist damit einer unserer dynamischsten Märkte in Europa." Michael Wottawa, Managing Director Start People Austria, betont: "Das ist organisches Wachstum. In den nächsten Jahren wollen wir durch strategische Zukäufe noch weiter wachsen." Wesentliche Ziele von Start People seien der kontinuierliche Ausbau sowohl des Klientels als auch der Mitarbeiter und die Eröffnung neuer Standorte. "Zeitarbeit wird in Österreich immer stärker nachgefragt", so Wottawa weiter. "Waren es 2002 noch 1,5%, so sind 2010 bereits 2% aller Arbeitnehmer als Zeitarbeitskräfte bei heimischen Unternehmen im Einsatz. In den nächsten Jahren rechnen wir mit einem Anstieg auf 4 %." Wirtschaftsfaktor Zeitarbeit hat in Österreich noch enormes Wachstumspotential Auch für de Jong hat Österreich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern noch enormes Potential: "Bei einem Anteil von 2 % der Zeitarbeitskräfte in Relation zu allen Beschäftigten liegt Österreich 2010 erst im guten Mittelfeld." Spitzenreiter ist Großbritannien mit 3,6%, gefolgt von den Niederlanden mit 2,9%. Deutschland liegt bei 1,6 %, Frankreich bei 1,7 % und Ungarn bei nur 0,6 %. Am 1.Mai fallen die Grenzen. Fachkräfte werden dringend benötigt Andere EU Länder haben den Arbeitsmarkt lange vor Österreich geöffnet. Ab 1. Mai 2011 steigt auch Österreich in den europäischen Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte ein. Dann stehen die Arbeitsmarktgrenzen auch in Österreich für Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland und Litauen offen. Wottawa: "Das bringt Österreich neue Chancen. Wir rechnen mit einem Potential von bis zu 25.000 zusätzlichen Arbeitskräften. Ein Großteil davon sind dringend benötigte Facharbeiter. Unsere besten Argumente: Beste Arbeitsbedingungen und ein hohes Lohnniveau." So sei das Lohnniveau für Facharbeiter in der Slowakei immer noch 70 % unter dem von Österreich. Wottawa: "Start People hat schon begonnen, um sie zu werben." "Vor Lohndumping muss sich niemand fürchten", so Wottawa weiter. In Österreich unterliegen alle Zeitarbeiter wie die fixen Mitarbeiter den geltenden österreichischen Kollektivverträgen. Allerdings, so Wottawa, müsse man darauf achten, dass die Konkurrenzfähigkeit heimischer Unternehmen durch die Umgehung der Lohnnebenkosten nicht beeinträchtigt werde. Bis zu 5 Jahre könne ein Mitarbeiter aus dem Ausland nach Österreich überlassen werden, die SV-Beiträge fallen aber im Anstellungsland an. Zudem müsse sich Österreich verstärkt auch den neuen Herausforderungen eines internationalisierten Arbeitsmarktes stellen: "Die Förderung der Mobilität, die Anerkennung von Zeugnissen und Hilfestellung beim Abbau von Sprachbarrieren sind die zentralen Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik in Österreich." Wottawa abschließend: "Österreich ist mitten drin im Kampf um die besten Mitarbeiter in Europa. Die Europäer können heute frei entscheiden, für wen und wo sie arbeiten. Wir von Start People verstehen die Mitarbeiter als das größte Kapital im Unternehmen. Als einer der besten Arbeitgeber 2008, 2009 und 2011 (Best Place to Work) versuchen wir dem auch selbst gerecht zu werden. Zufriedene Mitarbeiter bringen zufriedene Kandidaten und diese zufriedene Kunden." Über Start People Austria und USG People N.V. USG People N.V. mit den Geschäftsfeldern allgemeine und spezialisierte Zeitarbeit sowie Personalberatung verzeichnete im Geschäftsjahr 2010 einen Konzernumsatz von 3,1Mrd. EUR. Der 1972 in den Niederlanden gegründete börsennotierte (Euronext Amsterdam) Konzern ist in 13 europäischen Ländern an 1.600 Standorten mit 24 Marken erfolgreich vertreten. In Österreich ist USG People mit den Marken Start People, accea und Secretary Plus am Markt und verfügt über 8 Niederlassungen mit 65 internen und rund 1.900 externen Mitarbeitern sowie einer Reihe von namhaften Kunden aus allen Branchen und Betriebsgrößen. USG People kann auf eine langjährige internationale Erfahrung im Personalwesen zurückblicken. Rückfragehinweis:

Mag. Claudia Holzinger
Marketing & Communications Manager
USG People Austria
Mariahilfer Strasse 88a, 1070 Wien claudia.holzinger@usgpeople.at
Tel.: 01-524 55 01-31
www.usgpeople.com

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