VP-Stiftner: Atomkraft nicht nur mit Worten sondern auch mit Taten abschwören

SPÖ und Grüne bei Anti-Atom-Politik unglaubwürdig - ÖVP Wien fordert Energieautarkieplan für Wien

Wien (OTS) - "Atomenergie ist nicht nachhaltig - nachhaltig ist
nur die Gefahr, die von ihr ausgeht", sagte heute der Umweltsprecher der ÖVP Wien Roman Stiftner im Rahmen einer Pressekonferenz. Als "unglaubwürdig" bezeichnete er dabei die Anti-Atom-Politik der Wiener SPÖ als auch der Wiener Grünen. Schließlich habe die ÖVP Wien erst vor kurzem einen Antrag zur Förderung von Solarenergie eingebracht, der von SPÖ und Grünen abgelehnt wurde. Wenige Tage danach forderte der Wiener Bürgermeister Michael Häupl als einzigen Output der SPÖ-Klausur in Rust einen Ausstieg aus der Atomkraft. "Populismus ist hier nicht gefragt, sondern konkretes Handeln der rot-grünen Stadtregierung", so Stiftner, der dabei auf die unbefriedigenden UVP-Verfahren hinsichtlich der Atomkraftwerke in den Nachbarländern wie beispielsweise Mochovce verwies. Es gehe schließlich darum, der Atomkraft nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten abzuschwören.

Auch genüge es nicht, wie die Grünen mit arroganter Belehrung auf unsere Nachbarländer zu verweisen, so Stiftner. "Mit erhobenem Zeigefinger kann man nicht regieren. Die Stadtregierung ist aufgerufen, grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten, um bessere Regelungen zu erzielen." Der ÖVP-Umweltsprecher kündigte weiters an, die Forderung nach einem Energieautarkieplan für Wien erneut in den Gemeinderat einzubringen. Der Anteil an erneuerbaren Energien in Wien betrage lediglich neun Prozent, bei der installierten Solarenergie ist Wien sogar Schlusslicht. "Unser Ziel ist es, dass Solar- und erneuerbare Energien ernsthaft gefördert werden."

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