• 21.03.2011, 10:31:34
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Adensamer: Mehr Frauen in Führungspositionen

Frauenquote des Bundes auch für landesnahe Unternehmungen

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Mehr Frauen in Führungspositionen", lautet
die Forderung der VP-Landtagsabgeordneten Erika Adensamer anlässlich
der Debatte über die Einführung einer Frauenquote. "Gerade, wenn es
um die Besetzung von Führungspositionen geht, gewinnen viele Frauen
den Eindruck, dass die Hürden, die zu überwinden sind immer größer
werden. Daher freue ich mich, dass in der vergangenen Sitzung des NÖ
Landtags eine Selbstverpflichtung für eine Frauenquote in landesnahen
Unternehmen wie im Bund beschlossen wurde", so Adensamer weiter.

"Gerade der niederösterreichische Landesdienst geht hier mit gutem
Beispiel voran, denn dem Land Niederösterreich als Dienstgeber ist es
ein großes Anliegen, die Chancengleichheit von Frauen und Männern zu
fördern. Deswegen wurde bereits mit dem NÖ Gleichbehandlungsgesetz
1997 eine Frauenquote von 40 Prozent festgelegt. Diese wurde in der
Jänner-Sitzung des NÖ Landtags sogar auf 45 Prozent erhöht. Es sind
auch schon einige Erfolge zu verzeichnen: So wurden in der mittleren
Führungsebene die 45 Prozent bereits erreicht. Bei den
stellvertretenden Bezirkshauptleuten gibt es bereits einen
24-prozentigen Frauenanteil - Tendenz steigend", erklärt die
VP-Landtagsabgeordnete.

"Neben der Einführung einer Frauenquote bedarf es aber vor allem
auch begleitender Maßnahmen wie einer Expertinnendatenbank, in der
Frauen mit Führungskompetenz jederzeit abgerufen werden können. Auch
hier geht Niederösterreich schon jetzt mit gutem Beispiel voran.
Außerdem gibt es wissenschaftliche Studien, die feststellen, dass
jene Unternehmen bessere Ergebnisse erzielen, in denen die Anzahl von
weiblichen und männlichen Führungskräften ausgewogen ist. Daher muss
es auch im Interesse der Wirtschaft sein, mehr Frauen in
Führungspositionen zu holen", steht für Adensamer fest.

"Doch eine Frauenquote alleine reicht nicht, es muss auch das
Umfeld passen. Und auch hier ist Niederösterreich Vorreiter. Ich
denke dabei an die optimale und flächendeckende Versorgung mit
Kinderbetreuungseinrichtungen. Hier wurden auf Initiative von
Familienlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner in den vergangenen
Jahren 13.000 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze geschaffen. Außerdem
gibt es im NÖ Landesdienst sehr flexible Arbeitszeitmodelle. Auch
hier sind wir Dank Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im NÖ Landesdienst
bereits Vorbild für Unternehmen", informiert Adensamer.

Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich, Öffentlichkeitsarbeit
Mag.(FH) Martin Brandl
Tel.: 02742/9020 DW 141, Mob: 0664/1464897
mailto:[email protected]
www.vpnoe.at

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