Adensamer: Mehr Frauen in Führungspositionen

Frauenquote des Bundes auch für landesnahe Unternehmungen

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Mehr Frauen in Führungspositionen", lautet die Forderung der VP-Landtagsabgeordneten Erika Adensamer anlässlich der Debatte über die Einführung einer Frauenquote. "Gerade, wenn es um die Besetzung von Führungspositionen geht, gewinnen viele Frauen den Eindruck, dass die Hürden, die zu überwinden sind immer größer werden. Daher freue ich mich, dass in der vergangenen Sitzung des NÖ Landtags eine Selbstverpflichtung für eine Frauenquote in landesnahen Unternehmen wie im Bund beschlossen wurde", so Adensamer weiter.

"Gerade der niederösterreichische Landesdienst geht hier mit gutem Beispiel voran, denn dem Land Niederösterreich als Dienstgeber ist es ein großes Anliegen, die Chancengleichheit von Frauen und Männern zu fördern. Deswegen wurde bereits mit dem NÖ Gleichbehandlungsgesetz 1997 eine Frauenquote von 40 Prozent festgelegt. Diese wurde in der Jänner-Sitzung des NÖ Landtags sogar auf 45 Prozent erhöht. Es sind auch schon einige Erfolge zu verzeichnen: So wurden in der mittleren Führungsebene die 45 Prozent bereits erreicht. Bei den stellvertretenden Bezirkshauptleuten gibt es bereits einen 24-prozentigen Frauenanteil - Tendenz steigend", erklärt die VP-Landtagsabgeordnete.

"Neben der Einführung einer Frauenquote bedarf es aber vor allem auch begleitender Maßnahmen wie einer Expertinnendatenbank, in der Frauen mit Führungskompetenz jederzeit abgerufen werden können. Auch hier geht Niederösterreich schon jetzt mit gutem Beispiel voran. Außerdem gibt es wissenschaftliche Studien, die feststellen, dass jene Unternehmen bessere Ergebnisse erzielen, in denen die Anzahl von weiblichen und männlichen Führungskräften ausgewogen ist. Daher muss es auch im Interesse der Wirtschaft sein, mehr Frauen in Führungspositionen zu holen", steht für Adensamer fest.

"Doch eine Frauenquote alleine reicht nicht, es muss auch das Umfeld passen. Und auch hier ist Niederösterreich Vorreiter. Ich denke dabei an die optimale und flächendeckende Versorgung mit Kinderbetreuungseinrichtungen. Hier wurden auf Initiative von Familienlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner in den vergangenen Jahren 13.000 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze geschaffen. Außerdem gibt es im NÖ Landesdienst sehr flexible Arbeitszeitmodelle. Auch hier sind wir Dank Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im NÖ Landesdienst bereits Vorbild für Unternehmen", informiert Adensamer.

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