• 21.03.2011, 09:30:15
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EU-Studie zeigt drastische Defizite bei der Raucherentwöhnung

Österreichs Raucher wünschen sich mehr Hilfe im Kampf gegen die Nikotinsucht

Berlin/Wien (OTS) - Über 78 Millionen Raucher in Europa wollen mit
dem Rauchen aufhören - die Hälfte davon beklagt mangelnde öffentliche
Unterstützung. Auch in Österreich haben bereits 21% der Raucher
(erfolglos) versucht, vom Glimmstängel loszukommen. Das sind die
alarmierenden Kerndaten einer europaweit durchgeführten,
repräsentativen Untersuchung, die am 17. März, bei einem
Fachsymposion in Berlin, vorgestellt wurde. Anlässlich der
Präsentation des EQUIPP-Reports (Europe Quitting: Progress and
Pathways Report) plädierten österreichische Gesundheitsexperten u.a.
für die Übernahme der Kosten für Raucherentwöhnung, für bundesweite
Beratungseinrichtungen sowie für mehr Unterstützung durch die
Politik.

Mangelnde staatliche Unterstützung und hohe Kosten als Hindernisse
Sowohl die interviewten Gesundheitsexperten, als auch die befragten
Raucher bzw. Nichtraucher unterstützen die Forderung nach einer
Verbesserung der Raucherentwöhnungsberatung: 68% der befragten
europäischen Nicht-Raucher bzw. 51% der Raucher sind der Meinung,
dass die Regierungen mehr in Raucherentwöhnung investieren sollten,
als in die Behandlung der Gesundheitsprobleme, die Rauchen
verursacht. Diese Ansicht teilen auch die Gesundheitsexperten, von
denen 88% meinen, dass es in der Verantwortung der Regierungen liegt
die Infrastruktur für Raucherberatungs- und Entwöhnungsstellen zu
verbessern. Fast die Hälfte der befragten Raucher (48%) betrachtet
überdies die Kosten für medizinische Beratung als größtes Hindernis,
um diese in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus erklären vier von zehn
Rauchern, dass die Finanzierung von Raucherentwöhnungsprogrammen sie
ermutigen würde, sich beraten zu lassen.

Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer groß angelegten,
repräsentativen, europäischen Untersuchung im Auftrag von Pfizer,
welche die Meinungen über Rauchen und Raucherentwöhnung untersuchte.
Im Rahmen dieser umfangreichen Studie wurden europaweit über 2.400
Gesundheitsexperten sowie rund 20.000 Raucher und 22.000
Nicht-Raucher befragt. Professor Luke Clancy, Präsident der European
Respiratory Society (ERS), der führenden europäischen Organisation im
Bereich Atemwegserkrankungen: "Tabakkonsum ist eines der größten
Risiken für die öffentliche Gesundheit in der EU. Mit dem Rauchen
aufzuhören ist jedoch eine große Herausforderung, denn Nikotin macht
süchtig. Studien zeigen uns allerdings, dass schon ein kurzes
Gespräch mit einem Gesundheitsexperten, die Chance auf eine
erfolgreiche Raucherentwöhnung verdoppelt. Um konkret die Todesopfer
durch Tabakkonsum zu verringern, müssen wir also einerseits verstärkt
Mediziner dazu bewegen, ihre Raucherentwöhnungs-Beratung auszubauen,
andererseits muss diese Beratung dann auch in vollem Umfang genutzt
werden. Nur so steigen die Erfolgschancen für eine effektive
Raucherentwöhnung."

Besorgniserregende Situation in Österreich

Bei einer Umfrage im Jahr 2009 bezeichneten sich 34% der befragten
Österreicher als Raucher (Zigaretten, Zigarren oder Pfeife). 21% der
Raucher haben in den letzten Monaten versucht, mit dem Rauchen
aufzuhören. Trotz dieser Tatsache, gibt es in Österreich keine
politischen Zielvorgaben für eine Reduktion des Tabakkonsums oder
eine schriftlich festgelegte Raucherpolitik. Dr. Robin Rumler,
Geschäftsführer von Pfizer Austria, dazu: "Diese Daten und die
Tatsache, dass z.B. die Zahl der jugendlichen Raucher in Österreich
seit Jahren stetig ansteigt, zeigt, dass in Österreich großer
Handlungsbedarf herrscht. Wir müssen nun konkrete Maßnahmen setzen
und der EQUIPP-Report unterstützt Österreich im Kampf gegen die
Nikotinabhängigkeit. Er gibt uns klare Empfehlungen, was zu tun ist:
Rückerstattung der Behandlungskosten, stärkere Einbeziehung der
Hausärzte sowie die bundesweite Einrichtung von
Raucherentwöhnungsdiensten durch eine zentrale Organisation. Wir
hoffen, dass die politischen Entscheidungsträger die Empfehlungen
ernst nehmen und Verbesserungen rasch angegangen werden."

Über den EQUIPP-Bericht

Der EQUIPP-Bericht (European Quitting: Progress and Pathways)
zeigt auf, dass in Europa nicht genug zur Bekämpfung der
Nikontinabhängigkeit getan wird. Er repräsentiert die Meinungen von
über 60 europäischen Raucherentwöhnungs-Experten und wird unterstützt
von der European Respiratory Society (ERS), dem Europäischen Netzwerk
für Rauch- und Tabak-Prävention und der Deutschen Gesellschaft für
Pneumologie. Der Report gibt Empfehlungen zur Verbesserung auf EU und
nationaler Ebene (für Details & Empfehlungen zu Österreich siehe
separates Factsheet EQUIPP Österreich). Er wurde mit führenden
Experten auf dem Gebiet der Raucherentwöhnung und Eindämmung des
Tabakgebrauchs erarbeitet und am 17. März, anlässlich eines
Symposions in Berlin, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der EQUIPP-Report wurde erstellt, um politischen
Entscheidungsträgern und Ärzten in 20 europäischen Ländern, darunter
auch Österreich, umsetzbare Empfehlungen zur Verfügung zu stellen.
Ziel ist es, die Infrastruktur für die Raucherentwöhnung zu
verbessern und sicherzustellen, dass alle Personen, die mit dem
Rauchen aufhören wollen, Hilfe erhalten. Er bietet auch Unterstützung
bei der Umsetzung von Artikel 14 des WHO FCTC-Rahmenübereinkommens
zur Eindämmung des Tabakgebrauchs.

Weitere Informationen über EQUIPP, sowie das Factsheet EQUIPP
Österreich sind zum Download auf www.pfizer.at :
http://www.ots.at/redirect/pfizer1

Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Pfizer erforscht, entwickelt, produziert und vermarktet moderne
Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier - und das
schon seit über 160 Jahren. Mit einem der höchsten Forschungsetats
der Branche (2009: 7,7 Milliarden US-Dollar) setzt Pfizer, mit
Hauptsitz in New York, neue Standards in verschiedensten
Therapiegebieten wie Atemwegserkrankungen, Augenheilkunde, Frauen-
und Männergesundheit, Gehirn und Nervensystem, Hämophilie, Haut,
Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Impfstoffe,
Infektionen, Krebs, Rheuma, Schmerz, Transplantation, Verdauung und
Wachstumshormone. Weltweit arbeiten bei Pfizer rund 100.000 Menschen
daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder erträglicher zu
gestalten. Pfizer ist heute in über 150 Ländern mit Niederlassungen
präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 50
Milliarden US-Dollar. Rund um den Globus forschen etwa 13.000
Wissenschaftler in einem internationalen Netzwerk gemeinsam an
modernen Arzneimitteln.

In Österreich gliedert sich das Unternehmen in drei
Geschäftsfelder: Rezeptpflichtige Medikamente, rezeptfreie Produkte
sowie Tiergesundheit. Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger
Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um
mehr über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf
www.pfizer.at

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Rückfragehinweis:

Pfizer Corporation Austria
   Pressekontakt
   Mag. (FH) Christine Dunai
   Manager Public Affairs 
   
   Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H.
   Floridsdorfer Hauptstraße 1, A-1210 Wien
   Tel.: +43 1/521 15 - 673
   Mobil: +43 676 892 96 673
   Mail: [email protected]
   Internet: www.pfizer.at

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