SP-Horner: Begrüßen Unterstützung für Börsenumsatzsteuer aus der Bankenwelt

Handlungsbedarf für VP-Finanzminister

Linz (OTS) - Die SP Oberösterreich kampanisiert seit 2010 die Einführung einer Börsenumsatzsteuer und einer Finanztransaktionssteuer zur Eindämmung von Spekulationen und für mehr Steuergerechtigkeit.
"Es ist erfreulich, dass nun auch mit Raiffeisen OÖ-Chef Ludwig Scharinger ein Banker die Notwendigkeit einer Börsenumsatzsteuer zur Eindämmung von Spekulationen in der Finanzwelt erkennt. Österreich sollte hier sofort handeln und bis zur Einführung einer zumindest EU-weiten Finanztransaktionssteuer die Börsenumsatzsteuer wieder einführen. Finanzminister Josef Pröll, dem ich beste und rasche Genesung wünsche, hat hier noch 2011 Handlungsbedarf um diesen Fehler der Schüssel-Grasser-Unzeit umgehend zu korrigieren", lobt SP-Landesgeschäftsführer Christian Horner die jüngsten Aussagen von Ludwig Scharinger in Sachen Börsenumsatzsteuer.

Es sei seit jeher ein Mär, dass diese gerechte Steuer der Wirtschaft schaden würde. Alle die so argumentierten unterstellten gleichzeitig, dass jede Wirtschaftsethik bereits abhanden gekommen sei. Um Investoren die ihre Entscheidung für ein Projekt ausschließlich von einer geringen gerechten Abgabe abhängig machten sei nicht weiter schade. "Es ist nur gerecht, wenn Vermögende die aus so einem Denken heraus handeln auch einen größeren Beitrag für das Gemeinwesen, etwa für das Gesundheitswesen und Bildungseinrichtungen leisten", steht für Horner fest.

Es müsse auch daran erinnert werden, dass für den Kauf sonstiger Waren, wie zum Beispiel jeder Wurtsemmel, selbstverständlich Umsatzsteuer geleistet werde. "Es ist daher schlicht unverständlich warum für gehandelte Aktien und Finanzprodukte nicht Gleiches gelte", steht für Horner fest.

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