• 18.03.2011, 10:30:12
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GRAS: Maria Clar und Janine Wulz sind Spitzenkandidatinnen bei den ÖH-Wahlen!

GRAS fordert Grundsicherung, Öffi-Freifahrt, Gleichberechtigung aller Studierender und Frauenförderung an den Unis

Wien (OTS) - "Wir wollen den ÖH-Vorsitz, um die Studierenden
weiterhin gut zu vertreten!", kündigt Janine Wulz heute bei der
Pressekonferenz der GRAS an. Sie und Maria Clar treten als
Spitzenkandidatinnen der GRAS an.

60% der Studierenden arbeiten durchschnittlich 20 Stunden pro Woche
um sich ihr Studium überhaupt finanzieren zu können. Finanzielle
Probleme sind der Hauptgrund für Studienabbrüche. "Die GRAS fordert
daher eine studentische Grundsicherung in Höhe von 753 Euro pro
Monat. Menschen aus allen sozialen Schichten sollen studieren können,
ohne Angst davor zu haben, im nächsten Monat ihre Miete nicht mehr
bezahlen zu können", so Maria Clar. Die Grundsicherung soll
bestehende Stipendiensysteme ersetzen und durch vermögensbezogene
Steuern finanziert werden.

"Es kann nicht sein, dass Männer auf Kosten von Frauen Karriere
machen. Die GRAS setzt mit dem Schwerpunkt Feminismus daher auf eine
Quotenregelung in allen Unigremien und Frauenförderung an den Unis",
so Wulz. Nur zwei von 21 RektorInnen sind Frauen, obwohl mehr als die
Hälfte der Studierenden weiblich sind. Wissenschaftliche Arbeit, egal
ob von Frauen oder Männern, muss anerkannt werden. "Wenn Frauen die
Forschungsarbeit machen und Männer aber den Ruhm dafür einheimsen ist
das zweierlei: ungerecht und diskriminierend", hält Clar fest.

"Gratis Öffi-Tickets für alle Studierende sind längst überfällig!",
so Clar. Sowohl auf Grund von ökologischen als auch sozialen Aspekten
muss das öffentliche Verkehrssystem auch von öffentlicher Hand
finanziert werden.
Für Studierende bedeutet Mobilität derzeit eine große finanzielle
Belastung.

Studiengebühren bezahlen, sich nicht selbst in der ÖH vertreten
dürfen und das Damoklesschwert der Abschiebung immer über dem Kopf -
so sieht die Situation für viele StudentInnen aus Nicht-EWR-Staaten
im Moment aus.
Viele Studierende aus Nicht-EWR-Staaten zahlen Studiengebühren und
sind vom passiven Wahlrecht bei den ÖH-Wahlen ausgeschlossen, nur
weil sie die "falsche" StaatsbürgerInnenschaft haben.
Wenn Universitäten die Noten von solchen StudentInnen zu langsam
eintragen, können diese ihren Leistungsnachweis nicht erbringen. "Sie
müssen dann damit rechnen, dass sie eingesperrt und abgeschoben
werden - ohne irgendetwas dagegen tun zu können. Die GRAS fordert
gleiche Rechte für alle!", so Janine Wulz.

Rückfragehinweis:
GRAS Grüne & Alternative StudentInnen
0650/3503904 | [email protected] | http://www.gras.at

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