NÖ Landtag: FPÖ setzt Bekenntnis des Landes NÖ zur Wehrpflicht durch

KO Waldhäusl: Vernünftige Kräfte haben sich durchgesetzt

St. Pölten (OTS) - FP-KO Gottfried Waldhäusl zeigt sich hocherfreut darüber, dass sich der NÖ Landtag auf FPÖ-Initiative für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht ausgesprochen hat.

"Durch diesen Schritt hat sich Niederösterreich als erstes Bundesland für die Wehrpflicht entschieden. Es freut mich, dass nun auch die ÖVP die enorme Wichtigkeit der Wehrpflicht für die NÖ Sicherheit erkannt und unseren Antrag unterstützt hat", so Klubobmann Waldhäusl. Durch die Aufrechterhaltung des mit der Wehrpflicht verbundenen Zivildienstes sei auch der soziale Sektor abgesichert.
"Der Zusammenbruch des Gesundheits- und Pflegebereiches, welcher ohne Zivildiener droht, kann nur mit der Beibehaltung der Wehrpflicht abgewendet werden! Das NÖ Sozialsystem ist auf die unbezahlbaren Leistungen der Zivildiener angewiesen", erklärt der Klubobmann. Kritik übt Gottfried Waldhäusl an der SPÖ und den Grünen, welche den Antrag zur Beibehaltung der Wehrpflicht abgelehnt haben.

"Wer die allgemeine Wehrpflicht abschaffen will, der spielt mit der Sicherheit der Bevölkerung und muss sich dessen bewusst sein, dass er unseren hohen NÖ Sozialstandard massiv gefährdet! Am heutigen Tag hat sich glücklicherweise die Vernunft durchgesetzt. Ich hoffe, dass sich auch in der Bundespolitik die verantwortungsvollen Kräfte durchsetzen und der effektive Heimatschutz auch in Zukunft nachhaltig gewährleistet wird", erklärt KO Gottfried Waldhäusl. FP-Wehrsprecher LAbg. Christian Hafenecker begrüßt ebenfalls das Votum für die Wehrpflicht, kritisiert aber die Ablehnung seines Antrages gegen die Bundesheerzentralküche.

"Es ist strategischer Wahnsinn Kasernen von vier Bundesländern zentral zu bekochen. Neben dem Verlust der Wertschöpfung in strukturschwachen Regionen würde das Aus für die Kasernenküchen auch Handlungsunfähigkeit bei Katastrophen sowie den Verlust hunderter Jobs bedeuten. Ich bin gespannt, wie man im Katastrophenfall Bevölkerung und Soldaten verpflegen möchte. Eines ist klar: Der Pizzaservice wird bestimmt nicht liefern", meint LAbg. Christian Hafenecker.

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