Wasser für die Städte

Wien (OTS) - Der 22. März 2011 steht wieder ganz im Zeichen des Internationalen Tag des Wassers. Das diesjährige Motto lautet: Water for Cities - Responding to the Urban Challenge" - "Wasser für die Städte: Antwort auf urbane Herausforderungen".

Der Tag des Wassers geht auf eine Resolution der Vereinten Nationen vom 22. Dezember 1992 zurück und steht im Einklang mit den Empfehlungen der Agenda 21 zu den Süßwasserressourcen. Ziel ist es, auf unser wichtigstes Gut Wasser aufmerksam zu machen und die Menschen für einen sorgsamen Umgang zu sensibilisieren. Wertvolle Tipps und Tricks im Umgang mit (Regen)-wasser bietet die IG Regenwassernutzung auf www.igrw.at

Mehr als nur ein Motto

Mit dem diesjährigen Motto wird auf die Bedeutung ausreichender Wasserreserven vor allem für Städte und Ballungsräume hingewiesen. Versorgungsstandards und Hygienestandards wie wir sie in Österreich haben, sind in den meisten Teilen der Welt keine Selbstverständlichkeit.

Doch auch in Europa gilt es, sich mit dem Einsatz von Wasser in urbanen Bereichen zu beschäftigen. Wie wichtig es ist, mit der Ressource Wasser sinnvoll und nachhaltig umzugehen, zeigt die IG Regenwassernutzung www.igrw.at In vielen Bereichen des täglichen Lebens kann Trinkwasser durch Regenwasser ersetzt werden, was einige Beispiele in Wien veranschaulichen.

Im Zuge der großen Restaurierung von des Schönbrunner Palmenhauses in Wien, wurde unter dem Mittelteil ein Kellerbereich für die Haustechnik geschaffen, wo sich auch eine Gießwasseraufbereitungsanlage befindet. In zwei Zisternen (je 120.000 Liter) wird Regenwasser vom Glasdach gesammelt und zum Gießen verwendet.

Aber auch das im Jahr 2009 neugebaute Almdudler Bürogebäude im 19. Wiener Gemeindebezirk sammelt Regenwasser in unterirdischen Zisternen und nutzt es für die Bewässerung der Außenanlagen.

Im 15. Bezirk steht das weltweit erste Null-Energie-Stadthotel. Dort wurde das bestehende Jahrhundertwende-Haus renoviert und um einen Passivhausanbau mit einer Null-Energie-Bilanz erweitert. Hier wird Regenwasser nicht nur für die Toilettenspülung gesammelt und genutzt, sondern auch und zur Bewässerung der Grünoase im Innengarten und für das über und über mit Lavendel begrünte Dach genutzt. Dazu Boutiquehotel-Chefin Michaela Reitterer: "Es tut mir persönlich weh, Trinkwasser in so großen Mengen, wie in einem Hotel für Toilettspülungen verbraucht wird, zu verwenden." www.hotelstadthalle.at

Regenwassernutzung in Europa - Die Zahlen

Deutschland ist mit 60.000 bis 65.000 neuen Regenspeichern pro Jahr absoluter Marktführer in Europa. Nur langsam holen die Nachbarn auf. Frankreich bringt es auf rund 20.000 neue Anlagen in 2009 (Tendenz steigend) Großbritannien auf 6.000 Zisternen (Tendenz stark ansteigend), die Schweiz auf knapp 1.000 Zisternen und Österreich auf etwa 2.500 Zisternen (beide mit Tendenz leicht steigend). Die vorliegenden Zahlen beziehen sich auf Ein- und Zweifamilienhäuser mit Garten- und Haustechnik. Quelle: Mall GmbH 2010

Tag des Wassers - besonders bei uns von Bedeutung

Wir alle wissen, dass wir uns von globalen Entwicklungen nicht einfach abkoppeln können. Wir wissen, dass Trinkwasserreserven in der Zukunft zu einem der wertvollsten Güter werden. Es liegt an uns, diese Reserven im Sinne einer von Nachhaltigkeit geprägten Lebensweise auch für zukünftige Generationen zu schonen und zur sinnvollen Nutzung zu hinterlassen. Gerade wenn man Ressourcen scheinbar im Überfluss zur Verfügung hat lohnt es sich darüber nachzudenken. Der Tag des Wassers kann ein Anstoß dazu sein!

Über IGRW

Die Interessengemeinschaft Regenwassernutzung hat zum Ziel, die Regenwassernutzung zur Einsparung von Trinkwasser sowie Reduzierung von Abwasser und damit die Entlastung und den Schutz des Wasserhaushaltes zu fördern. Die Qualitätsplattform IG Regenwassernutzung ist eine gemeinsame Aktion führender Top-Anbieter von Kunststoff- und Betontanks zur Speicherung von Regenwasser in Österreich.

Rückfragen & Kontakt:

IG Regenwassernutzung
Mag. Martina Bosch-Maurer
Laahener Straße 78, 4600 Wels
Mobil: 0664-4107656
info@igrw.at
www.igrw.at

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