- 15.03.2011, 12:48:41
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SPÖ Kaiser zu Atomenergiedebatte: EU-Beitritt Kroatiens von Krsko-Schließung abhängig machen!
Klagenfurt (OTS) - Schließung des Gefahrenreaktors Krsko ist für
Schutz der Österreichischen und Kärntner Bevölkerung unerlässlich.
Atomfreies Europa muss gemeinsames Ziel von Politik und Wirtschaft
sein.
Mit einer eindeutigen und weitreichenden Forderung lässt der
Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Peter Kaiser heute im Zuge der
Debatte um Atomenergie aufhorchen:
"Ich fordere die Österreichische Bundesregierung auf, den geplanten
EU-Beitritt Kroatiens abzulehnen, sollten die Kroaten nicht dafür
sorgen, dass der Atomreaktor in Krsko raschestmöglich geschlossen
wird!"
Hintergrund für die Forderung Kaisers: Die Kroaten sind zu 50 Prozent
Eigentümer des immer wieder für Diskussionen und Gefahren sorgenden
Atomkraftwerkes Krsko.
"Immer wieder wurde die Schließung, des auf einer Erdbebenlinie
errichteten Atomreaktors gefordert und von Slowenien vor dessen
Beitritt zu EU auch versprochen", begründet Kaiser seine drastische
Forderung.
Es sei angesichts der schrecklichen Ereignisse in Japan höchst an der
Zeit, dass sowohl Wirtschaft als auch Politik erkennen, dass
Atomenergie ein Spiel mit dem Feuer vergleichbar mit russischem
Roulette ist.
"Sogenannte Stresstests für Atomkraftwerke sind nicht mehr als ein
Feigenblatt", macht Kaiser deutlich. Die Bevölkerung habe auch bis
jetzt erwartet, dass diese Kernkraftwerke ständig überprüft werden.
"Wenn uns die Tragödie in Japan, von der zehntausende Menschen
betroffen sind und Alles verloren haben, etwas lehren würde, dann
wohl das, dass Atomenergie eine unzähmbare Bestie ist und es trotz
aller Vorkehrungen, niemals eine zufriedenstellende Sicherheit für
die Menschen geben wird", erneuert Kaiser seine Forderung nach einem
Totalausstieg Europas aus der Atomenergie.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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