• 15.03.2011, 11:20:22
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Prater startet in die Saison 2011

Neue Attraktionen, umgebaute Bereiche und High-Tech-Anlagen

Wien (OTS) - Der Prater startet am 15. März traditionell wieder in
die neue Saison. Anlässlich der zahlreichen Projekte, deren Planung
und Bauphase über die Wintermonate erfolgten bzw. demnächst noch ihr
Finale erreichen, präsentierten Dkmf. Karl-Jan Kolarik, Betreiber
des Schweizerhauses, Elisabeth Kolarik, Präsidentin des Wiener
Praterverbandes und Mag. Christian Rötzer, Geschäftsführer der Prater
Service GmbH bei einem Pressegespräch die Highlights der kommenden
Saison.

Schweizerhaus - Wiener Gastlichkeit mit Tradition und
Innovation im neuen Glanz

Das Schweizerhaus, nicht nur der Bundeshauptstadt sondern
Österreichs größtes, bekanntestes und beliebtestes Bierlokal hat sich
zwar über die Wintermonate nicht neu erfunden, wurde aber durch einen
Anbau um 100 m2 merkbar vergrößert und sorgt mit der neuen Bierschank
inmitten des riesigen Gastgartens nun für zusätzliches Aufsehen. Für
die optimale Kühlung des beliebten Budweisers wurden weder Kosten
noch Mühen gescheut und die Zapfanlagen optisch und technisch auf den
höchsten Stand gebracht. Der Gastraum im Erdgeschoss konnte durch den
Umbau um 35 Sitzplätze erweitert werden, indem die ehemalige
Ausschank für alkoholfreie Getränke an die moderne Bierschank
angedockt wurde. Durch die verbesserte Logistik erspart sich das
Servierpersonal längere Anlaufwege, wodurch jedem einzelnen Gast mehr
Komfort geboten werden kann.

All jene, die einen ganz persönlichen Raum für Privat- und
Firmenfestivitäten suchen, werden im ersten Stock ganz sicher fündig.
Die drei funkelnagelneuen Gasträume im neuen Obergeschoss bieten je
nach Anlass ausreichend Platz für 10 bis 60 Personen. Der Tradition
folgend wurden sie "Gloriette", "K&K"-Stüberl und "Prater Au"
benannt. Neben zwei bequemen Treppenaufgängen sorgt nun auch ein
moderner Lift für die problemlose Erreichbarkeit des ersten
Stockwerkes.

Im Zuge dieser Umbauphase wurden die Sanitäranlagen erweitert und
auf den höchsten Stand der Technik gebracht. "Der zufriedene,
glückliche Gast ist unser erklärtes Ziel. Auch ein alteingeführter
Betrieb wie das Schweizerhaus braucht intensive Pflege und ständige
Innovation. In der kurzen zur Verfügung stehenden Winterzeit vom 1.
November bis 15. März haben wir es geschafft, den rechten Teil des
Schweizerhauses völlig zu erneuern", freut sich Karl Kolarik über den
sichtlichen Erfolg. Ab heute hat das Schweizerhaus bis 31. Oktober
wieder täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr geöffnet.

Rund 14 Millionen Gesamtinvestition für Bauprojekte im Prater

Über die Wintermonate glich der Prater einer Riesenbaustelle, denn
noch nie gab es so viele Bauplätze in dem 25 Hektar großen
Vergnügungsareal wie dieses Jahr. Neben dem Ausbau des
Schweizerhauses wurde auch an vier weiteren Projekten emsig
gearbeitet, die in nur wenigen Monaten fertig gestellt werden konnten
bzw. in Kürze finalisiert werden. Insgesamt wurden 14 Millionen Euro
von Seiten der Praterunternehmer sowie der Prater Service GmbH in die
diversen Bauprojekte investiert.

"Straße des Ersten Mai & Gabor-Steiner-Weg"
Ein Teilbereich der Straße des ersten Mai präsentiert sich mit im
Boden eingefassten, gelb, rot und grünen Lollipops, bunten
Murano-Glas-Laternen und gemütlichen Sitzmöglichkeiten, die abends
hell leuchten. Der Gabor-Steiner-Weg, als Fußgängerverbindung vom
Praterstern in den Eingangsbereich des Riesenradplatzes, wird sich
zeitgleich mit der Eröffnung von Madame Tussauds am 1. April mit
einer neuen Gestaltung und seiner aufwendigen Lichttechnik
präsentieren. Durch die Neuerrichtung der beiden Straßen, hat der
Prater deutlich weiter an Attraktivität gewonnen, wodurch den
Besuchern ein neues Pratererlebnis geboten wird.

"Schweizerhaus-Luftburg" - die neue Liliputbahnstation
Auch die Liliputbahn hat baulichen Zuwachs bekommen. Um einen lang
bestehenden Wunsch der Fahrgäste zu erfüllen, wurde die neue
Haltestelle "Schweizerhaus-Luftburg" in Richtung Stadion errichtet.
Vom neuen Bahnsteig aus können die beiden heißbegehrten Gastbetriebe
nun problemlos in wenigen Schritten erreicht und die beliebte
"Zwergerlbahn" oder der Fahrradverleih besucht werden. Ein weiteres
Highlight der Liliputbahn wird es im Laufe des Jahres geben. Ein
Tunnel, der kurz vor der Ankunft in die Station "Hauptbahnhof"
errichtet wird, soll für ein außergewöhnliches Fahrerlebnis sorgen
und den Fahrgästen "Spritzschutz" vor den gelegentlichen Wassergüssen
der "Donau-Jump-Bahn" bieten.

"Wiener Riesenrad - Tradition trifft Moderne"
Der Besucheransturm auf das Wiener Riesenrad hält ungebrochen an,
660.000 Gäste aus aller Welt besuchten im Jahr 2010 das aufragende
Wahrzeichen. Grund genug in die Infrastruktur zu investieren und den
Besucherkomfort weiter zu verbessern. Neben einem völlig neuen
Eingangsbereich am Riesenradplatz, der einen bequemen, zentralen
Zugang ermöglicht, wurde der gesamte Kassenbereich erneuert und mit
modernen Infoscreens ergänzt.

Neben einem sanften Re-Design des Souvenirshops erhielt auch das
"Riesenrad Cafehaus" mit modernen Möbeln und effektvollen
Stilelementen die gemütliche Atmosphäre eines typischen Wiener
Cafehauses. Ebenfalls neu errichtet wurde das "Salettl am Riesenrad"
direkt am Fuße des Wiener Riesenrades. Hier finden rund 70 Personen
Platz für Stehempfänge oder den Aperitif vor der Fahrt im Wiener
Riesenrad.

"2000 m2 Ausstellungsfläche für die Wachsfiguren von Madame
Tussauds"
Ein ganz besonderes Highlight wird der Einzug des traditionsreichen
Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds darstellen, das am 01. April
seine Pforten am Riesenradplatz öffnet. In nur wenigen Monaten konnte
die weltbekannte Attraktion mehr als 2.000 m2 Ausstellungsfläche auf
drei Ebenen errichten und stellt einen absoluten Hit im Sektor
Family-Entertainment dar.

65 österreichische und internationale Prominente erwarten die
Besucher als faszinierend authentische Wachsfiguren in einer
interaktiven Kulisse, die zum Mitmachen und Verweilen animiert. Ob
Elfmeterschießen gegen Hans Krankl, Karaokesingen mit Christina
Stürmer oder auf die Couch mit Sigmund Freud - die Bereiche Musik,
Kunst, Sport, Film, Politik und Geschichte bieten für Jung und Alt
eine aufregende Reise durch viele Jahrhunderte voll Glamour und
Historie.

Mit der neuen Attraktion in Wien reiht sich die Bundeshauptstadt
in die Riege von weltweit 11 Städten, die berühmten Persönlichkeiten
Denkmäler in Wachs setzt und die Besucher auf eine emotionsgeladene
Reise durch das Reich der Mächtigen und Berühmten entführt. Heuer
jährt sich der Geburtstag der Gründerin Marie Tussaud darüber hinaus
bereits zum 250. Mal - doppelter Grund für die Wiener Attraktion zum
Feiern.

Neue Attraktionen: Prominenz in Wachs, High-Speed,
Riesenrutsche & Altes Ägypten

Neben dem prominenten Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds, das
mit seinen detailgetreuen Wachs-Doubles garantiert für Aufsehen in
Wien sorgen wird, hat der Prater noch weitere tolle und aufregende
Attraktionen zu bieten.

"Schwarze Mamba"
Die "Schwarze Mamba", welche in die Gesamtplanung der Straße des
ersten Mai perfekt eingebunden wurde, wird soeben errichtet und soll
bis zum Osterwochenende fertig gestellt sein. Die 4,5 Meter hohe
Schaukel, ähnelt einer Riesenschlange, die ihre Passagiere bei einer
Geschwindigkeit von 80km/h auf eine gewaltige Höhe von über 40 Meter
hievt. Dabei schwenken die Pendelarme in unvorhersehbare Richtungen,
so dass die Fahrgäste laufend mit einer Fahrrichtungsänderung
konfrontiert werden. Wer mit diesem Highspeed-Fahrgeschäft fährt
braucht sich um seine tägliche Adrenalindosis nicht mehr sorgen.

"Speed-Fire"
Neben dem, vor allem bei der Jugend heißbegehrten Extasy, wird
demnächst eine weitere Full-Power-Fahrt die jungen Leute begeistern.
Der neue "Speed-Fire" verfügt über zwei Pendelarme, die jeweils Platz
für 6 Personen bieten. Gesichert durch ein
Überschulter-Rückhaltesystem werden die wagemutigen Fahrgäste durch
die rotierenden Bewegungen der Pendelarme auf 12 Meter Höhe gehievt
und mit sogenannten "Superspin-Drehungen" in der Luft herumgewirbelt.
Durch die dynamische Bewegung erreicht das neue Fahrgeschäft eine
Beschleunigung von 2,5 G.

"Welthöchste Luftburg-Riesenrutsche"
Die Praterfee zählt zu den traditionsreichsten Gastronomiebetrieben
im Wiener Prater. Seit jeher ist das Restaurant aufgrund seiner Lage
am grünen Puls des Praters sehr gerne von Familien besucht.
Gastronomin und Präsidentin des Wiener Praterverbandes Elisabeth
Kolarik baute ihr Angebot weiter aus und konzentriert sich vor allem
auf die Zielgruppe Kinder. Neben einer "Baby-Tankstelle" zum Wärmen
der Fläschchen, einem großzügigen Spielzimmer wurde auch der
Außenbereich kinderfreundlich gestaltet und viele, lustige
Outdoor-Attraktionen errichtet. Als Erfinderin der allseits bekannten
"Luftburg" durfte eine Erweiterung des lustigen "Hüpfspaß für Kinder"
natürlich auch nicht fehlen.

Neben den unterschiedlichsten "Luftburg-Gebilden", hat Elisabeth
Kolarik zwei neue attraktive Anziehungspunkte für die Freiluft-Saison
geplant. Am Areal der Praterfee wird die größte jemals produzierte
Luftburg-Rutsche aufgestellt. "Die Dimensionen sind eindrucksvoll:
die luftgefüllte Riesenrutsche hat eine Höhe von 14 Meter und eine
Länge von immerhin 22 Meter", freut sich Elisabeth Kolarik über die
weltgrößte Luftburg-Attraktion. Ebenso wird eine neue Kinder-Autobahn
installiert, wo Kinder ab drei Jahren die kleinen Elektro-Boliden
starten und fröhlich ihre Kurven ziehen können.

"Pra Ter Amun - Shooting Gallery"
Hinter dem Namen "Pra Ter Amun" verbirgt sich eine vollthematisierte
Shooting Gallery ganz im Stil einer geheimnisumwitterten ägyptischen
Grabkammer. Ab Mai wird die Attraktion in Betrieb gehen und Groß und
Klein können mit Pharaonenstäben auf nahezu 40 detailgetreue
Nachahmungen aus dem alten Ägypten zielen. Jeder Treffer löst dabei
eine interaktive Aktion aus und erweckt den gesamten "Pra Ter Amun"
zum Leben. Mit naturgetreuen Geräuschkulissen öffnen sich alte
Steinsärge, beginnen schwere Säulen zu wackeln oder steigen dicke
Rauchschwaden auf. Die alten Mumien, Schlangen und Affen finden nicht
nur bei den Kleinen gruseligen Gefallen. Der fluchende Tutanchamun
tut auf jeden Fall sein Restliches dazu, um hier ein fesselndes und
actionreiches Familienerlebnis entstehen zu lassen.

Der Wiener Prater vereint gelebte Tradition mit modernen
High-Tech-Anlagen

So wurden die alten Dreieckständer, die einstmals Besucher über
Veranstaltungen und Neuigkeiten informierten durch moderne Infostelen
ersetzt. "Die ersten drei Stelen wurden im Zuge der winterlichen
Bauarbeiten errichtet, zwei sind am Gabor-Steiner-Weg vorbereitet und
eine auf der Straße des Ersten Mai fix installiert", berichtet Mag.
Rötzer, Geschäftsführer der Prater Service GmbH. Praterbesucher
können sich, dem heutigen digitalen Zeitalter angepasst, ab sofort
detailliert über Attraktionen, Veranstaltungen, Neuigkeiten und
vieles mehr informieren. "Mit der Installierung der neuen Digilights
- wie sie fachmännisch genannt werden - konnte im Prater ein Wiener
Leitprojekt realisiert werden. Schon bald sollen im Prater noch
weitere Infostelen dieser Art errichtet werden, wobei die Inhalte
auch mehrsprachig angeboten werden," betont Rötzer, der auch
Überlegungen für eine Prater-App als mobile Ergänzung zu den
Infostelen künftig nicht ausschließt.

Auch die Praterunternehmer investieren verstärkt in neue Technik,
denn Sicherheit der Fahrgeschäfte ist stets ein vorrangiges Thema. So
wurden zum Beispiel die zwei großen Hochschaubahnen beim Riesenrad
und zwei Rundfahrgeschäfte am Calafattiplatz mit neuen
Sicherheitssteuerungen ausgestattet. Als zusätzlichen Service für die
Gäste gibt es am Calafattiplatz ab dieser Saison sogar einen gratis
Internetzugang für alle Besucher.

Eröffnung der 1. Stromtankstelle im Prater mit den Partnern A1
Telekom Austria & Wien Energie

In Tagen rapide steigender Tankstellenpreise liest wohl jedermann
vielleicht etwas aufmerksamer die Messeberichte über marktreife
Lösungen, Angebote für E-Autos, E-Roller und E-Fahrräder. Gerade der
Prater, mit seiner Lage mitten in der Grünoase der Stadt, möchte früh
die Voraussetzungen zur täglichen Nutzung dieser Technologien bieten.

"Daher freuen wir uns besonders, gemeinsam mit den Partnern Wien
Energie und A1 Telekom Austria, die erste Stromtankstelle im Prater
eröffnen zu können", betont Rötzer. Als Wiener Stadtwerke
Konzernbereich gestaltet Wien Energie eine sinnvolle Elektromobilität
für Wien mit. Mit viel Know-how engagiert sich der größte
Energiedienstleister Österreichs vor allem im Bereich der
Energie-Infrastruktur und schafft E-Tankstellen für E-Bikes und
E-Autos, wie aktuell im Prater, wo Wien Energie als
Kooperationspartner fungiert.

In Kombination mit dem laufenden Pilotprojekt - von A1 Telekom
Austria - Telefonzellen zu Stromtankstellen auszubauen, fanden beide
Unternehmen die idealen Voraussetzungen einer Verknüpfung moderner,
umweltverträglicher Mobilität besonders für den Individualverkehr im
und rund um den Wiener Prater.
E-Bikes, E-Scooter und E-Autos können hier in Zukunft an der neuen
Stromtankstelle am Riesenradplatz geladen werden.

Damit wird die Verwendung umweltschonender Transportmittel im
Verkehrsbereich gefördert und ein Beitrag zur Erreichung der
Klimaziele geleistet. Bislang wurden rund 30 Ladestationen für
E-Mobilität von A1 Telekom Austria in ganz Österreich errichtet. Die
Stromtankstelle im Wiener Prater wird mit Strom aus 100 %
erneuerbaren Energiequellen versorgt. "Weitere Stromtankstellen im
Prater sind angedacht! Der Prater zeigt mit der Fülle an Innovationen
im Bereich seiner Attraktionen und seinen Serviceleistungen für die
internationalen Besucher, sein Bestreben moderne Technik mit gelebter
Tradition zu verbinden", so Rötzer abschließend. (Schluss) km

Rückfragehinweis:

Karin Mahdalik
   Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
   Prater Service GmbH
   Prater 123 
   A - 1020 Wien
   Tel: +43-1-729 20 00-26, Fax: DW 20
   Mobil: +43-676-8 319 82 26
   Mail: [email protected]
   www.praterservice.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PRT

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