• 15.03.2011, 09:47:01
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Ranner zu Körperscannern: Es gibt noch zu viele offene Fragen

Bedenken bei Gesundheit, Datenschutz und Privatsphäre müssen ausgeräumt werden

Brüssel, 15. März 2011 (OTS) "Wir brauchen dringend einheitliche
Sicherheitsstandards auf Flughäfen. Die derzeit unterschiedlichen
Maßnahmen bei den Sicherheitskontrollen führen zu Chaos und enormen
Zeitverlusten", so ÖVP-Verkehrssprecherin Hella Ranner zur heutigen
Aussprache über Körperscanner im Transportausschuss des Europäischen
Parlaments. "Es gibt noch viel zu viele offene Fragen bei den
Körperscannern. Wer trägt die Kosten? Wie reagieren die Scanner auf
nasse Kleidungsstücke? Was passiert, wenn ein Passagier die
Körperscanner-Kontrolle ablehnen kann? All das muss zuerst geklärt
werden", fordert Ranner. ****

Laut Ranner würden durch ein sogenanntes "One Stop Security
Prinzip" die Sicherheitskontrollen effizienter und effektiver. "Wer
bei einem Flug innerhalb der EU umsteigt, müsste dann nicht bei jedem
Umsteigen neu kontrolliert werden", so Ranner. "Körperscanner allein
reichen aber nicht! Dafür brauchen wir ein umfassendes und
einheitliches Sicherheitskonzept".

Kritisch äußerte sich Ranner auch zum Thema Luftfracht: "Rund 60
Prozent der Luftfracht wird in Passagierflugzeugen mittransportiert.
Hohe Standards bei Personenkontrollen sind sinnlos, wenn wir nicht
auch die Fracht verstärkt überprüfen".

Rückfragen: Dr. Hella Ranner MEP, tel.: +32-2-284-5898
([email protected])
Daniel Köster M.A., EVP Pressedienst, Tel.: +32-487-384784
([email protected])

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