- 14.03.2011, 12:05:56
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FPK-Scheuch fordert Initiative der Bundesregierung gegen AKW Krsko!
Resolution in Landesregierung und Petition für Bevölkerung geplant
Klagenfurt (OTS) - Vor dem Hintergrund der Situation in Japan
fordert FPK-Obmann DI Uwe Scheuch heute eine Initiative der
Bundesregierung zur Schließung des slowenischen Atomkraftwerkes
Krsko. "AKW in Erdbebenzonen müssen bedingungslos geschlossen werden.
Kein noch so ausgeklügeltes Sicherheitsnetz hilft im Ernstfall, das
beweist uns die schreckliche Situation in Japan. Krsko liegt in einem
seismisch kritischen Gebiet und ist noch dazu alles andere als
störungsfrei. Daher gehört das slowenische AKW sofort geschlossen",
so Scheuch. Das sei keine Polemik, sondern die beste und auch einzige
Vorbeugung gegen die drohende atomare Gefahr. Im Gegenzug sollte man
den Informationstransfer über die Nutzung alternativer Energiequellen
nach Slowenien verstärken und über die Europäische Union nicht nur
Druck, sondern auch Anreize zum Ausstieg aus der Atomenergie setzen.
"Aber nicht nur bei unserem südlichen Nachbarn muss man umdenken, es
wäre europaweit an der Zeit für eine neue Atompolitik!"
Der FPK-Obmann fordert daher von der Bundesregierung, innerhalb der
EU nachhaltig für eine Abkehr von der Atomkraft aufzutreten und sich
mit allen Mitteln gegen die Errichtung weiterer Atomkraftwerke zur
Wehr zu setzen. "Wir werden bei der nächsten Sitzung der
Landesregierung eine dementsprechende Resolution einbringen. Und die
Bevölkerung wird durch eine Petition die Möglichkeit zur Mitsprache
haben. Wir brauchen einen nationalen und internationalen
Schulterschluss gegen die Atomlobby." Scheuch kündigte außerdem
Kärntner Initiativen zur Unterstützung der japanischen Bevölkerung
an. "Mir ist bewusst, wie bescheiden unsere Mittel im Verhältnis zum
Schrecken in Japan sind, aber trotzdem wollen wir den Opfern
natürlich beistehen. Ich kann mir vorstellen, dass wir zum Beispiel
in Zusammenarbeit mit Caritas oder SOS Kinderdorf verwaiste Kinder
aus Japan eine Zeitlang bei uns aufnehmen, damit sie dieses Trauma
überwinden. Ich bin dazu natürlich auch persönlich bereit."
Er selbst sei durch die erschütternden Bilder tief betroffen, auch
wenn das durch Erdbeben, Tsunami und die kritische atomare Situation
hervorgerufene Leid der Bevölkerung nicht einmal annähernd
nachvollziehbar sei. "Auch der letzte Befürworter muss angesichts der
katastrophalen Lage in Japan einsehen, dass die Atomenergie ohne
Zukunft ist. Ich fordere und hoffe, dass die Bundesregierung aktiv
gegen Atomkraftwerke Stellung bezieht. Die Zeit der
Lippenbekenntnisse muss vorbei sein. Die Zeit von Krsko muss vorbei
sein", verlangt Scheuch abschließend.
Hinweis: Sowohl die Petition als auch die geplante Resolution findet
man in Kürze unter www.fpk.at
(Schluss/le)
Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten - FPK
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/56 404
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