FPK-Scheuch fordert Initiative der Bundesregierung gegen AKW Krsko!

Resolution in Landesregierung und Petition für Bevölkerung geplant

Klagenfurt (OTS) - Vor dem Hintergrund der Situation in Japan fordert FPK-Obmann DI Uwe Scheuch heute eine Initiative der Bundesregierung zur Schließung des slowenischen Atomkraftwerkes Krsko. "AKW in Erdbebenzonen müssen bedingungslos geschlossen werden. Kein noch so ausgeklügeltes Sicherheitsnetz hilft im Ernstfall, das beweist uns die schreckliche Situation in Japan. Krsko liegt in einem seismisch kritischen Gebiet und ist noch dazu alles andere als störungsfrei. Daher gehört das slowenische AKW sofort geschlossen", so Scheuch. Das sei keine Polemik, sondern die beste und auch einzige Vorbeugung gegen die drohende atomare Gefahr. Im Gegenzug sollte man den Informationstransfer über die Nutzung alternativer Energiequellen nach Slowenien verstärken und über die Europäische Union nicht nur Druck, sondern auch Anreize zum Ausstieg aus der Atomenergie setzen. "Aber nicht nur bei unserem südlichen Nachbarn muss man umdenken, es wäre europaweit an der Zeit für eine neue Atompolitik!"

Der FPK-Obmann fordert daher von der Bundesregierung, innerhalb der EU nachhaltig für eine Abkehr von der Atomkraft aufzutreten und sich mit allen Mitteln gegen die Errichtung weiterer Atomkraftwerke zur Wehr zu setzen. "Wir werden bei der nächsten Sitzung der Landesregierung eine dementsprechende Resolution einbringen. Und die Bevölkerung wird durch eine Petition die Möglichkeit zur Mitsprache haben. Wir brauchen einen nationalen und internationalen Schulterschluss gegen die Atomlobby." Scheuch kündigte außerdem Kärntner Initiativen zur Unterstützung der japanischen Bevölkerung an. "Mir ist bewusst, wie bescheiden unsere Mittel im Verhältnis zum Schrecken in Japan sind, aber trotzdem wollen wir den Opfern natürlich beistehen. Ich kann mir vorstellen, dass wir zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Caritas oder SOS Kinderdorf verwaiste Kinder aus Japan eine Zeitlang bei uns aufnehmen, damit sie dieses Trauma überwinden. Ich bin dazu natürlich auch persönlich bereit."

Er selbst sei durch die erschütternden Bilder tief betroffen, auch wenn das durch Erdbeben, Tsunami und die kritische atomare Situation hervorgerufene Leid der Bevölkerung nicht einmal annähernd nachvollziehbar sei. "Auch der letzte Befürworter muss angesichts der katastrophalen Lage in Japan einsehen, dass die Atomenergie ohne Zukunft ist. Ich fordere und hoffe, dass die Bundesregierung aktiv gegen Atomkraftwerke Stellung bezieht. Die Zeit der Lippenbekenntnisse muss vorbei sein. Die Zeit von Krsko muss vorbei sein", verlangt Scheuch abschließend.

Hinweis: Sowohl die Petition als auch die geplante Resolution findet man in Kürze unter www.fpk.at

(Schluss/le)

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