Mittlere Reife - BZÖ-Haubner will standardisierte Abschlussprüfung für Pflichtschulabsolventen

ÖVP bringt halbherzige Vorschläge zu Lasten der Schüler

Wien (OTS) - "Eine standardisierte Abschlussprüfung sollte für Pflichtschulabsolventen analog zur standardisierten Zentralmatura möglichst rasch eingeführt werden", verlangte BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner. Statt dem halbherzigen ÖVP-Vorschlag sei ein österreichweit vergleichbarer Pflichtschulabschluss ein Qualitätskriterium, "das sich positiv auf die Wirtschaft auswirken kann und auch für die weitere Fortbildung der Jugendlichen enorm wichtig wäre", so Haubner.

"Die Abschlussprüfung soll von externen Prüfern durchgeführt werden, denn Leistung muss objektiv messbar sein", erklärte Haubner. Diese Aufgabe könne vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) übernommen werden, da diese bundeseigene Bildungseinrichtung ohnehin aus Budgetmitteln mit jährlich 13 Mio. Euro finanziert wird.

Haubner schlug statt dem Polytechnikum ein "Berufsfindungsjahr" als Vorstufe für die Berufsschule vor. Entscheidend sei, "dass die jungen Menschen im Mittelpunkt stehen, nicht ein Parteien-Hick-Hack. Ausbildung muss fachlich und persönlichkeitsbildend sein, muss die Jugendlichen fordern und darf keine ideologische Spielwiese werden!" Während die ÖVP ständig ihre Richtung ändere, "hat das BZÖ ein klares Konzept für eine durchgreifende Bildungereform", so Haubner.

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