- 10.03.2011, 17:38:53
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Erzdiözese Wien: "Apostelgeschichte" geht weiter
"Tag der liturgischen Dienste" am 12. März mit Kardinal Schönborn im Stephansdom
Wien (OTS) - Wien, 10.03.11 (PEW) In der Erzdiözese Wien geht die
Initiative "Apostelgeschichte 2010" weiter: Am Samstag, 12. März,
findet im Stephansdom unter dem Titel "Versammelt in Seinem Namen"
erstmals ein "Tag der liturgischen Dienste" statt. 1.400 Frauen und
Männer (die meisten "Ehrenamtliche") haben sich angemeldet: Lektoren,
Kantoren, Organisten, Kirchenmusiker, Kommunionhelfer,
Wortgottesdienstleiter, Mesner usw. Kardinal Christoph Schönborn hat
die Einladung ausgesprochen, "als Zeichen des Dankes und der
Wertschätzung" für den vielfältigen Einsatz der ungezählten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dafür sorgen, dass tagtäglich -
und vor allem an jedem Sonn- und Feiertag - der Gottesdienst in allen
Gotteshäusern in der Erzdiözese Wien wirklich "Quelle und Höhepunkt"
allen kirchlichen Tuns ist, wie es das Zweite Vatikanische Konzil
formuliert hat. Kardinal Schönborn wird um 10 Uhr den "Tag der
liturgischen Dienste" im Stephansdom eröffnen. Um 16.45 wird der
Wiener Erzbischof einen festlichen Sendungsgottesdienst leiten. Der
Ablauf dieser gemeinsamen Veranstaltung des Pastoralamtes der
Erzdiözese Wien, des Referats für Kirchenmusik und der
Liturgie-Ausschüsse der drei Vikariate der Erzdiözese folgt dem
bewährten Modell der Diözesanversammlungen im Rahmen von
"Apostelgeschichte 2010": Für die Moderation sorgt
Pastoralamtsleiterin Veronika Prüller-Jagenteufel, alle Gruppierungen
kommen zu Wort, ein großes Zelt auf dem Stephansplatz ist als
Kommunikationszentrum bereitgestellt.
Hauptreferent ist Bernward Konermann. Der 1958 geborene
Kulturmanager, Autor, Schauspieler und Regisseur wird den
Mitgestalterinnen und Mitgestaltern der Liturgie Hinweise auf
Haltung, Sprache, Gestik, Mimik, Ton, Gestaltung usw. geben.
Tatsächlich ist der christliche Gottesdienst seit nahezu 2.000 Jahren
ein tagtäglich dargebotenes "spectaculum sacrum", das Heilsgeschehen
wird in jedem Gotteshaus gegenwärtig gemacht. Konermann war u.a.
Assistent von August Everding - eine der kulturpolitisch
einflussreichen Theaterpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts - ,
Dramaturg an der Berliner Staatsoper Unter den Linden und Leiter des
Künstlerhauses Berlin. Dass der Vater dreier Kinder Verständnis für
Liturgie hat, geht aus dem Titel seiner Buchveröffentlichungen
hervor: "Mutter Teresa - Heiligkeit ist kein Luxus" und "Hildegard
von Bingen - Spiel der Kräfte". Liturgie soll kein "perfekter Event"
sein, so Konermann, der Akzent müsse vielmehr darauf liegen, den
Kontakt mit Gott zu ermöglichen. Dabei gehe es nicht darum,
"möglichst viel zu machen - vielleicht sogar: möglichst wenig",
appelliert der Theatermacher für Zurückhaltung.
In der Mitarbeiterzeitschrift der Erzdiözese Wien, "thema kirche",
erinnerte Kardinal Schönborn daran, dass Verkündigung des
Evangeliums, Liturgie, Caritas oder Diakonie die "drei Säulen des
kirchlichen Lebens sind". Die Liturgie stehe in der Mitte, weil sie
das gegenwärtig setzt, wovon in der Verkündigung des Evangeliums
berichtet wird, und weil sie zugleich die Herzen öffnet, um nach dem
Beispiel Jesu auf die Mitmenschen zuzugehen.
Kontakt mit Gott zu ermöglichen. (Infos und Anmeldung für
Journalisten: Tel.: 01/515 52-3591, E-Mail: [email protected]). (ende)
Rückfragehinweis:
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