WGKK zeichnet gesunde Betriebe aus

Bereits zum siebenten Mal verleiht die Wiener Gebietskrankenkasse das Gütesiegel für "Betriebliche Gesundheitsförderung"

Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) hat heute zum siebenten Mal Betriebe und Organisationen ausgezeichnet, die sich besonders um die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter annehmen. Zu den diesjährigen Preisträgern zählen: Die Zurich Versicherungs-AG, die RSC Raiffeisen Daten Service Center GmbH, das Bundessozialamt, das Wohn- und Pflegeheim Neumargareten der Österreichischen Jungarbeiterbewegung, das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie das Gesundheitsministerium.

Gesundheitsminister Alois Stöger konnte damit bei der Verleihung der Gütesiegel für "Betriebliche Gesundheitsförderung" (BGF) in einer Doppelrolle fungieren: Als Ehrengast gratulierte er den Firmen-Repräsentanten für ihr Engagement: "Wenn die betriebliche Gesundheitsförderung ein Element der Steuerung des Betriebes ist, dann haben alle einen Nutzen davon." Und weiter: "Krank sein und krank werden bedeutet immer, eine Störung im Unternehmen oder in der Gesellschaft zu haben. Ein gutes Management kümmert sich darum, dass keine Störung stattfindet und sich im Betrieb alle wohl fühlen." In diesem Punkt geht das Gesundheitsministerium auch selbst mit gutem Beispiel voran: Oberstes Ziel ist es, das Wohlbefinden der Beschäftigten kontinuierlich zu steigern. Dazu gehört die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch verschiedene Arbeitszeitmodelle oder Telearbeit genauso wie ein harmonisches Arbeitsklima. Das Ministerium will damit Konflikten, Mobbing und Diskriminierung vorbeugen.

Die Obfrau der WGKK, Ingrid Reischl, betonte, dass "die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Rückgrat jedes Unternehmens sind. Es lohnt sich daher, nachhaltig und konsequent in die Gesundheitsförderung zu investieren." Außerdem ist Reischl überzeugt, "dass betriebliche Gesundheitsförderung quer durch alle Branchen und Firmengrößen möglich ist." Zumal sich gesunde und motivierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer direkt auf die Produktivität und Leistung auswirken.

Klaus Ropin, Gesundheitsreferent des "Fonds Gesundes Österreich", verwies in diesem Zusammenhang auf "die besondere Qualität und das hohe Niveau bei den Projekten der österreichischen Betriebe". Bundesweit gibt es mittlerweile bereits 187 Firmen und Organisationen mit Gütesiegel.

Von Burn-out-Prävention bis Raucherentwöhnung

Wie groß die Palette an Möglichkeiten ist, den Arbeitsplatz gesünder zu gestalten, zeigen die einzelnen Projekte der Gütesiegel-Träger: Das Bundessozialamt bietet Kurse von der Burn-out-Prävention bis zur Rückengymnastik an. Die Zurich Versicherung bindet Führungskräfte und Beschäftigte gleichermaßen ein. Die konkreten Angebote befassen sich unter anderem mit richtiger Ernährung und Bewegung. Die Österreichische Jungarbeiterbewegung wiederum hat nach umfassenden Analysen rund 30 Maßnahmen bestimmt -so wurden Arbeitsplätze umgestaltet und neue Dienstbekleidung angeschafft. Bereits einen Schritt weiter sind das Raiffeisen Daten Service Center und das Wirtschaftsministerium: In beiden Fällen wurde die Gesundheitsförderung nach einer ersten Pilotphase fix in den Berufsalltag übernommen.

Gratis-Hilfe für Unternehmen

Das Gütesiegel BGF ist eine Auszeichnung des Österreichischen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung und wird vom "Fonds Gesundes Österreich" unterstützt. Ziel ist es, Unternehmen und Institutionen zu würdigen, die sich um die Gesundheit ihrer Belegschaft kümmern. Die WGKK vergibt als Wiener Regionalstelle des Netzwerkes das Gütesiegel heuer bereits zum siebenten Mal. Außerdem unterstützt die WGKK schon seit vielen Jahren Betriebe, die sich diesem Thema intensiv widmen. Die Beratung - von der Analyse möglicher Probleme über die Planung bis zur Umsetzung gesundheitsfördernder Projekte - ist für die Firmen gratis.

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