- 10.03.2011, 10:02:30
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Mehr Zuversicht unter Onkologen bei der Behandlung des fortgeschrittenen Nierenkarzinoms
Neue Hoffnungen für Patienten dank neuer Entwicklungen. Ärzte verlangen noch intensivere Bemühungen, um optimale Behandlung vom fortgeschrittenen Nierenkarzinom sicherzustellen.
Wien (OTS) - Innerhalb von nur fünf Jahren ist der weit
verbreitete Pessimismus unter europäischen Onkologen betreffend der
Aussichten bei der Behandlung von neu diagnostiziertem,
fortgeschrittenem Nierenkarzinom einem zunehmend positiven Optimismus
gewichen. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage, die heute
anlässlich des Weltnierentages 2011 veröffentlicht wurden. (i)
Die Ergebnisse einer neuen Umfrage unter 372 europäischen
Onkologen lassen eine zunehmend positive Haltung unter Ärzten, die
mit der Therapie von fortgeschrittenem Nierenkarzinom beschäftigt
sind, erkennen. Wobei sich deren Optimismus im Jahre 2010 im
Vergleich zu 2005 um nahezu das Zehnfache gesteigert hat (von 4% auf
37%). (i) Fast zwei Drittel aller befragten Ärzte gaben die
Entwicklung gezielt wirkender Therapien für fortgeschrittenes
Nierenkarzinom als Hauptgrund für ihren zunehmenden Optimismus an.
(i)
Frau Univ. Prof. Dr. Manuela Schmidinger, Universität Wien -
Klinik für Innere Medizin I - Klinische Abteilung für Onkologie
merkte dazu an: "Das fortgeschrittene Nierenkarzinom war eine
äußerst schwierig zu behandelnde Krebserkrankung. Vor nur fünf Jahren
waren die Aussichten für den Patienten äußerst schlecht und die
Therapiemöglichkeiten sehr beschränkt. Mit der Einführung neuer
gezielter Therapien hat sich die Behandlung von fortgeschrittenem
Nierenkarzinom dramatisch verbessert und wir können heute die Zeit,
die viele unserer Patienten ohne weitere Verschlechterung ihrer
Krankheit verbringen können, deutlich verlängern."
Vor 2005 wurde das fortgeschrittene Nierenkarzinom typischerweise
mit einer Immuntherapie (Zytokine) behandelt, die allerdings eine
geringe Ansprechrate aufwies und mit erheblicher Toxizität verbunden
war. In den letzten Jahren wurden neuere und gezielter wirkende
Therapien entwickelt. Diese bieten klinisch relevante und statistisch
signifikante Vorteile gegenüber der vorherigen Standardtherapie. (ii)
Beschränkter Optimismus
Die Umfrage zeigte aber auch, dass trotz dieser immensen
Fortschritte nahezu die Hälfte aller Ärzte (45%) in ganz Europa
weiterhin Probleme bei der Behandlung von fortgeschrittenen
Nierenkarzinomen sehen. (i)
Zukunftsaussichten
Beim Blick in die Zukunft zeigen sich zwei Drittel (65%) aller
befragten Onkologen zuversichtlich, dass zukünftige Entwicklungen die
Behandlungschancen für Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkarzinom
noch weiter verbessern könnten und dass molekulare Biomarker und eine
bessere sequentielle Abstimmung der Therapien den größten Einfluss
auf die Entwicklung der Nierenkarzinomtherapie in den nächsten 10
Jahren haben würden. (i)
Frau Prof. Schmidinger stellte dazu fest: "Dass Onkologen, die auf
die Behandlung von Nierenkarzinomen spezialisiert sind, heute auf
deutlich bessere Erfolgsaussichten für ihre Patienten hoffen können,
ist ein Zeugnis dafür, wie sehr sich die Zeiten geändert haben. Ärzte
müssen aber auch weiterhin intensiv daran arbeiten, die Chancen für
Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkarzinom in Zukunft noch weiter
zu optimieren."
Informationen zu Nierenkrebs und der wissenschaftlich Forschung
In Europa wurden im Jahre 2008 etwa 102.000 neue Fälle von
Nierenkrebs diagnostiziert und im gleichen Jahr verstarben mehr als
45.000 Personen an dieser Krankheit. (iii) In Österreich werden
jährlich Rund 1.200 Neuerkrankungen diagnostiziert. (iv) Zum
Zeitpunkt der Diagnose ist das Karzinom bei etwa 20-30% aller
Nierenkrebspatienten bereits so weit fortgeschritten, dass sich
Metastasen gebildet haben. (v)
Diese Umfrage wurde unter klinischen Onkologen und onkologisch
spezialisierten Urologen in Frankreich, Deutschland, Italien,
Spanien, Großbritannien, Österreich, Belgien, Schweden und der
Schweiz durchgeführt. Sie wurde von Pfizer in Auftrag gegeben und
finanziert und von Medimix International durchgeführt.
Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt
Pfizer erforscht, entwickelt, produziert und vermarktet moderne
Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier - und das
schon seit über 160 Jahren. Mit einem der höchsten Forschungsetats
der Branche (2009: 7,7 Milliarden US-Dollar) setzt Pfizer, mit
Hauptsitz in New York, neue Standards in verschiedensten
Therapiegebieten wie Atemwegserkrankungen, Augenheilkunde, Frauen-
und Männergesundheit, Gehirn und Nervensystem, Hämophilie, Haut,
Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Impfstoffe,
Infektionen, Krebs, Rheuma, Schmerz, Transplantation, Verdauung und
Wachstumshormone. Weltweit arbeiten bei Pfizer rund 100.000 Menschen
daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder erträglicher zu
gestalten. Pfizer ist heute in über 150 Ländern mit Niederlassungen
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Wissenschaftler in einem internationalen Netzwerk gemeinsam an
modernen Arzneimitteln.
In Österreich gliedert sich das Unternehmen in drei
Geschäftsfelder: Rezeptpflichtige Medikamente, rezeptfreie Produkte
sowie Tiergesundheit. Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger
Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um
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Quellen
(i) Pfizer data on file SUT11/031
(ii) Thompson Coon J et al. Health Technology Assessment 2010;Vol
14:No. 2
(iii) GLOBOCAN: Country Fast Stat. Available at
http://www.ots.at/redirect/globocan. Accessed January 2011
(iv) ivStatistik Austria, www.statistik.at, Österreichisches
Krebsregister Stand 08.09.2010
(v) Lam JS, Breda A Belldegrun AS and Figlin RA. Evolving principles
of surgical management and prognostic factors for outcome in renal
cell carcinoma. J Clin Oncol. 24:35(2006);5565-5575
Rückfragehinweis:
Pfizer Corporation Austria Pressekontakt Mag. (FH) Christine Dunai Manager Public Affairs Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H. Tel.: +43 1/521 15 - 673 Mobil: +43 676 892 96 673 Mail: [email protected] Internet: www.pfizer.at
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