Einwände der "AG zum Schutz der Asperner Orts- und Siedlungsgebiete" gegen Monsterbauprojekt Lohwaggasse bleiben aufrecht

Wien (OTS) - Mit großer Verwunderung registrierte die Aktionsgemeinschaft die Aussage des Donaustädter Bezirksvorsteher Norbert Scheed, dass mit dem Verzicht auf eine Ausnahmegenehmigung überdimensionierter Dachgauben die Einsprüche der Anrainer aus der Welt geschafft sind. Tatsache ist dass bei der Bauverhandlung vorgebrachte Einspruch der Anrainer eine ganze Reihe von Punkten umfasst, wobei die Reduzierung der Dachgaubenausmaße nur einer davon ist.

Der Schwerpunkt der Einwendungen ist die Vernachlässigung des § 89 der Wiener Bauordnung und die damit verbundene Nichtberücksichtigung des örtlichen Stadtbildes.

Der Baubestand der Lohwaggasse umfaßt 21 bebaute Grundstücke, wobei kein einziges Bauwerk mehr als 2 Geschoße (Erdgeschoß und 1.Stock) beinhaltet. Der mit Recht als Monsterbau in dieser Gegend bezeichnete geplante Neubau ist mit 4 Geschoßen vorgesehen und würde gröblich das bestehende Siedlungsbild stören.

Dem können und wollen die Anrainer und die Aktionsgemeinschaft nicht zustimmen. Die Forderung nach Höhenreduzierung und Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten bleibt bei aller Wertschätzung der Gaubenreduzierung natürlich aufrecht und ist Bedingung für eine Zustimmung zu diesem Projekt.

Nachdem sich der Herr Bezirksvorsteher offensichtlich und unberechtigter Weise für das Asperner Ortsbidl nicht zuständig fühlt werden die laufenden Verhandlungen mit den Gemeinderatsfraktionen intensiviert und letztendlich den Ausschlag geben.

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