EANS-News: Salzgitter AG / Eckdaten des Geschäftsjahres 2010

Salzgitter (euro adhoc) -

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Utl.: Salzgitter-Konzern nach erfolgreichem Turnaround im stabilen Aufwärtstrend

Der Salzgitter-Konzern hat im Geschäftsjahr 2010
spürbar vom Konjunkturaufschwung profitiert. So erreichte die Auslastung fast aller Produktbereiche im Jahresverlauf wieder ein hohes Niveau und die Erlöse vieler Erzeugnisse erholten sich nach und nach. Das 1,7 Mrd. Euro umfassende Investitionsprogramm der Stahlsparte wurde konsequent fortgesetzt, sodass sämtliche Großprojekte der Vollendung entgegengeführt wurden. Weiterhin zeigten die implementierten Programme zur Kostenoptimierung und Performance-Steigerung erfreuliche Wirkung. Auf der Basis einer äußerst soliden Finanz- und Bilanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 44 % und 1,3 Mrd. EUR Netto-Cash agierend, sieht sich der Salzgitter-Konzern nach diesem Jahr des Turnarounds gut gerüstet, um Marktchancen wirkungsvoll zu nutzen und künftigen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.

Außenumsatz nach Unternehmensbereichen (Mio. EUR):

GJ 2010 (GJ 2009) Stahl 2.268,6 (1.673,6) Handel 2.958,2 (3.038,7) Röhren 1.736,1 (2.044,6) Dienstleistungen 413,1 (302,9) Technologie 872,9 (717,6) Sonstiges/Konsolidierung 55,9 (40,6) Konzern 8.304,6 (7.818,0)

Vorsteuerergebnis nach Unternehmensbereichen (Mio. EUR):

GJ 2010 (GJ 2009) Stahl -100,6 (-373,5) Handel 71,4 (-128,0) Röhren 59,9 (104,0) Dienstleistungen 26,2 (8,2) Technologie -30,3 (-210,4) Sonstiges/Konsolidierung 22,3 (103,3) Konzern 48,9 (-496,5)

Für den Salzgitter-Konzern begrenzen extrem volatile Rohstoffkosten sowie kürzere Vertragslaufzeiten auf der Beschaffungs- und auf der Absatzseite die Planungssicherheit. Darüber hinaus bestehen nach wie vor erhebliche Risiken:
Neben der absehbaren Verteuerung der Rohstoffe ist die Nachhaltigkeit der Aufwärtstendenz in den Stahl- und Maschinenbaumärkten weiterhin mit Unsicherheiten behaftet. Auf Grundlage der prognostizierten Entwicklungen der einzelnen Unternehmensbereiche erwarten wir für 2011 15 % bis 20 % Umsatzsteigerung des Konzerns sowie einen mehr als verdoppelten Gewinn vor Steuern; jeweils im Vergleich zu 2010.

Wie schon in den vergangenen Jahren weisen wir darauf hin, dass Chancen und Risiken aus aktuell nicht absehbaren Erlös-, Vormaterialpreis- und Beschäftigungsentwicklungen sowie Veränderungen von Währungsparitäten den Verlauf des Geschäftsjahres 2011 erheblich beeinflussen können. Die hieraus resultierende Schwankungsbreite des Konzernergebnisses vor Steuern kann - wie die aktuellen Ereignisse zeigen - ein beträchtliches Ausmaß sowohl in negativer als auch positiver Richtung annehmen. Die Dimension dessen wird deutlich, wenn man unterstellt, dass bei 12 Mio. t abgesetzten Stahlerzeugnissen der Unternehmensbereiche Stahl, Handel und Röhren im Schnitt 25 EUR Margenverlust pro Tonne bereits ausreichen, um 300 Mio. EUR jährliche Ergebnisvarianz zu verursachen.

Ende der Mitteilung euro adhoc

Unternehmen: Salzgitter AG
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Branche: Stahl/Eisen
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