• 06.03.2011, 17:39:59
  • /
  • OTS0066 OTW0066

ÖSTERREICH: Uni Wien prüft Doktorarbeit von EU-Kommissar Hahn

Studienpräses der Universität Wien: "Sind sehr hellhörig und schauen uns Dissertation genau an"

Wien (OTS) - Knalleffekt in der Plagiats-Affäre rund um
EU-Kommissar Johannes Hahn: Wie die Tageszeitung ÖSTERREICH
(Montagsausgabe) berichtet, kündigt Dr. Brigitte Kopp, Studienpräses
der Universität Wien, an, dass Hahns Doktorarbeit aus dem Jahr 1987
von der Uni Wien neu geprüft wird: "Wir sind in dieser Sache sehr
hellhörig und schauen uns die Dissertation und das Gutachten der
Universität Zürich genau an", sagt Kopp im Interview mit ÖSTERREICH.
Die Analyse der Universität Wien wird bereits diese Woche
beginnen: "Wir werden genau prüfen, ob Herr Dr. Hahn in seiner Arbeit
richtig zitiert hat und das Gutachten der Schweizer hält. Ist das
nicht der Fall, ziehen wir neue Fachleute heran und lassen noch
einmal ein neues Gutachten ausarbeiten", sagt Kopp in ÖSTERREICH. Sie
hält fest, dass die Uni Wien in der Causa Hahn selbstständig tätig
geworden ist: "Eine Anzeige wegen Plagiatsverdachts ist bisher nicht
bei uns eingelangt."
Der Linzer Professor und Plagiatsjäger Gerhard Fröhlich hatte in
ÖSTERREICH behauptet, dass Hahn "90 Prozent der Arbeit 1:1 übernommen
hat".
Hahn selbst wies die Vorwürfe in ÖSTERREICH zurück: "Meine Arbeit
ist sicher kein Plagiat, die Vorwürfe sind Schwachsinn."

Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FEL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel