Sondergipfel der EVP-Staats- und Regierungschefs

Vorbereitung für Euro-Gipfel am 11. März

Wien, 05. März 2011 (ÖVP-PD) Am Freitag, den 4. März 2011, trafen sich im finnischen Helsinki die EVP-Staats- und Regierungschefs zu einem Sondergipfel. Nicht zufällig wurde Finnland gewählt, gilt es doch in wirtschaftlicher Hinsicht als europäisches Musterland. Diskutiert wurde unter anderem der am 11. März stattfindende Gipfel der Euro-Länder, bei der die europäische Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie die Ankündigung des neugewählten irischen Premierministers Enda Kenny, die Bedingungen für die EU-Hilfe an Irland neu verhandeln zu wollen, im Vordergrund stehen werden. ÖVP-Bundesparteiobmann Finanzminister Josef Pröll und die EVP nutzten die Gelegenheit, dem Fine-Gail-Politker und EVP-Vizepräsidenten zu seinem großartigen Wahlerfolg, der ihn zum 15. EVP-Regierungschef machte, herzlich zu gratulieren. ****

Mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy sowie in einem Vier-Augen-Gespräch mit seinem finnischen Amtskollegen Jyrki Katainen erörterte Pröll Themen wie die Folgen der Wirtschaftskrise sowie die Euro-Stabilität. "Gerade in der Krise hat sich der Euro als wirksamer Schutzschild bewährt. Deshalb war es wichtig, durch entschlossenes Handeln, den Euro vor Schaden zu bewahren", so Pröll, der betonte:
"Dabei geht es nicht um einzelne Länder, es geht um die Stabilität unserer gemeinsamen Währung. Nur auf dieser Grundlage können wir in Europa, aber auch in Österreich, den Weg in Richtung Aufschwung, Wachstum und neue Arbeitsplätze weitergehen." Darüber hinaus nutzte der ÖVP-Chef die Gelegenheit, Jyrki Katainen alles Gute für die bevorstehende finnische Parlamentswahl am 17. April zu wünschen:
"Ich freue mich, ihn bald in den Reihen der EVP-Regierungschefs begrüßen zu können."

Abschließend zeigt sich mit dem EVP-Sondergipfel, dass es wieder einmal die Volksparteien sind, die sich ernsthaft mit den aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzen und Lösungen auf den Tisch legen. Österreich hat sich in der Krise als stabiler, verlässlicher Partner erwiesen. Wir sind schneller und besser als andere Länder durch die Krise gekommen, und befinden uns mit hervorragenden Wirtschaftsdaten auf dem Weg in Richtung Aufschwung, Wachstum und neue Arbeitsplätze. "Das ist eine Leistung, auf die wir mit Recht stolz sein können und für die wir auch international bewundert und respektiert werden. Das hat sich auch im Zuge des aktuellen EVP-Treffens einmal mehr gezeigt", zieht Josef Pröll Bilanz.

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